Auf einen Blick

Pressemitteilung

103/2017/56/E
München, den 15. Mai 2017

Umsatzplus von 23,9 Prozent im Bauhauptgewerbe

Auftragseingänge und Personalstand ebenfalls deutlich höher als im März 2016

 
Das bayerische Bauhauptgewerbe erwirtschaftete im März 2017 einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,12 Milliarden Euro und damit eine Umsatzsteigerung von 23,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wird dieses Umsatzplus von allen Bausparten und allen Regierungsbezirken getragen. Bei sektoraler Betrachtung des Umsatzergebnisses ergeben sich Zuwachsraten gegenüber März 2016 zwischen 17,0 Prozent (Wohnungsbau) und 50,3 Prozent (Straßenbau), bei regionaler Betrachtung zwischen 6,7 Prozent (Schwaben) und 36,3 Prozent (Mittelfranken). Der Gesamtwert der Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe bezifferte sich Ende März 2017 auf 1,65 Milliarden Euro und der Personalstand im Wirtschaftssektor auf insgesamt 85 725 tätige Personen, womit das jeweilige Vorjahresergebnis um 12,9 Prozent bzw. 6,8 Prozent übertroffen wurde.

 
Im März 2017 erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,12 Milliarden Euro. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik bedeutet dies eine Umsatzzunahme von 215,8 Millionen Euro bzw. 23,9 Prozent gegenüber dem Ergebnis im März 2016.

 
Für dieses deutliche Umsatzplus im Bauhauptgewerbe im März 2017 zeichneten sich alle Bausparten und alle Regierungsbezirke verantwortlich. Nach Bausparten unterschieden, waren entsprechende Steigerungsraten zwischen 17,0 Prozent (Wohnungsbau) und 50,3 Prozent (Straßenbau) festzustellen, wogegen die jeweiligen Zuwächse für die sieben bayerischen Regierungsbezirke zwischen 6,7 Prozent (Schwaben) und 36,3 Prozent (Mittelfranken) maßen.

 
Im Landesmittel bezifferte sich der baugewerbliche Umsatz je Betrieb im Bauhauptgewerbe aktuell auf durchschnittlich 746 515 Euro, während diese Kennziffer im März 2016 bei 637 721 Euro lag (+17,1 Prozent). In die laufende Bauberichterstattung waren aktuell insgesamt 1 497 bauhauptgewerbliche Betriebe einbezogen (März 2016: 1 414 Betriebe; +5,9 Prozent).

 
Das bayerische Bauhauptgewerbe verbuchte im März 2017 auch einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge. Deren Gesamtwert lag mit 1,65 Milliarden Euro im-merhin um 12,9 Prozent über Vorjahresniveau. An dieser positiven Entwicklung waren ausgenommen den gewerblichen und industriellen Tiefbau sowie den Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-7,9 Prozent bzw. -2,2 Prozent) alle Bausparten mit einer jeweiligen Zuwachsrate zwischen 3,0 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 44,2 Prozent (öffentlicher Hochbau) beteiligt.

 
Wie der baugewerbliche Umsatz und der Gesamtwert der Auftragseingänge übertraf Ende März 2017 auch der Personalstand im Wirtschaftssektor das vergleichbare Vorjahresergebnis. Mit 85 725 tätigen Personen waren aktuell insgesamt 6,8 Prozent mehr Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt als Ende März 2016. Im aktuellen Berichtsmonat, der 23 Arbeitstage umfasste (März 2016: 21 Arbeitstage), wurden 9,0 Millionen Arbeitsstunden geschafft und Bruttoentgelte in Höhe von 257,0 Millionen Euro gezahlt (+20,0 Prozent bzw. +10,5 Prozent).



Hinweis:

Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen des Monatsberichts im Bauhauptgewerbe. Im Rahmen dieser Erhebung werden die bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.



Ausführliche Ergebnisse bis auf Kreisebene enthält der Statistische Bericht „Bauhauptgewerbe in Bayern im März 2017“ (Bestellnummer: E2100C 201703), der in Kürze im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden kann. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).


Das Bauhauptgewerbe in Bayern im März 2017

(Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen)

Gebiet

Bauhauptgewerbe in Bayern im März 2017

insgesamt

davon

Woh-
nungs-
bau

Gewerbl.
u. industr.
Hoch-
bau1)

Gewerbl.
u. industr.
Tief-
bau

Öffent-
licher
Hoch-
bau

Straßen-
bau

Tiefbau f. Gebiets-körper-schaften u. Sozialvers.

1 000 €

Baugewerblicher Umsatz2)

Oberbayern

 308 815 

 105 938 

 71 909 

 37 593 

 13 182 

 59 547 

 20 645 

Niederbayern

 143 510 

 43 584 

 41 889 

 11 695 

 13 484 

 10 876 

 21 984 

Oberpfalz

 172 985 

 31 704 

 76 827 

 18 158 

 17 858 

 15 744 

 12 693 

Oberfranken

 90 594 

 13 840 

 47 179 

 9 391 

 6 990 

 5 410 

 7 785 

Mittelfranken

 109 018 

 36 859 

 25 092 

 15 833 

 16 817 

 5 377 

 9 041 

Unterfranken

 117 873 

 26 256 

 38 973 

 11 238 

 12 910 

 12 828 

 15 668 

Schwaben

 174 739 

 61 317 

 50 192 

 17 149 

 13 303 

 16 946 

 15 833 

Bayern

1 117 533 

 319 497 

 352 060 

 121 055 

 94 545 

 126 728 

 103 649 

Veränderung ggü.
März 2016 in %

23,9

17,0

20,7

18,5

45,7

50,3

21,2

Auftragseingänge

Oberbayern

 434 340  

 131 290 

 85 348 

 60 067 

 27 851 

 104 720 

 25 063 

Niederbayern

 314 748 

 87 281 

 70 480 

 16 808 

 55 419 

 54 558 

 30 201 

Oberpfalz

 222 971 

 34 326 

 59 158 

 43 929 

 29 368 

 33 301  

 22 887 

Oberfranken

 99 139 

 12 542 

 20 879 

 2 355 

 11 183 

 33 471 

 18 709 

Mittelfranken

 169 614 

 56 742 

 31 489 

 14 901 

 18 415 

 21 919 

 26 149 

Unterfranken

 144 725 

 33 356 

 48 811 

 6 266 

 16 368 

 15 638 

 24 287 

Schwaben

 263 043 

 92 387 

 57 376 

 22 840 

 17 076 

 39 267 

 34 098 

Bayern

1 648 579 

 447 925 

 373 541 

 167 166 

 175 680 

 302 875 

 181 392 

Veränderung ggü.
März 2016 in %

12,9

21,6

3,0

-7,9

44,2

25,7

-2,2

_________

1) Einschl. landwirtschaftlicher Bau.

2) Ohne Umsatzsteuer.




Regionalisierte Zahlen (in Kürze):

  • Statistische Berichte:
    Bauhauptgewerbe in Bayern
  • Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.