Auf einen Blick


Pressemitteilung

108/2017/32/A
München, den 18. Mai 2017

Mehr Beschäftigte im bayerischen Gesundheitswesen

2,6 Prozent mehr Beschäftigte als im Vorjahr

 
Das Bayerische Landesamt für Statistik vermeldet 843 300 Personen, die 2015 im Gesundheitswesen beschäftigt waren. Nahezu ein Viertel dieser Beschäftigten arbeitete in Krankenhäusern. Ein hoher Zuwachs an Arbeitskräften ist im Pflegebereich (+6,6 Prozent in der ambulanten Pflege) zu verzeichnen. Die Stellen des Gesundheitswesens sind überwiegend (76,3 Prozent) mit Frauen besetzt.

 
Das Bayerische Landesamt für Statistik teilt mit, dass im Jahr 2015 die Zahl der im Gesundheitswesen beschäftigten Personen um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 843 300 Personen gestiegen ist. 21,5 Prozent der Beschäftigten arbeiteten in Krankenhäusern (181 300 Personen), weitere 14,2 Prozent in Arztpraxen (119 800 Personen) und 11,4 Prozent in der stationären/teilstationären Pflege (96 500 Personen).

 
In der stationären/teilstationären Pflege war gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme der Beschäftigten um 4,6 Prozent auf 96 500 Personen zu verzeichnen, in Einrichtungen der ambulanten Pflege waren es sogar 6,6 Prozent (insgesamt 46 200 Personen). Diese Entwicklung lässt sich auf das Anfang 2015 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz zurückführen, das unter anderem eine bessere Betreuung in stationären Pflegeeinrichtungen vorsieht sowie pflegende Angehörige bei der häuslichen Pflege unterstützt.

 
Das stärkste Wachstum gegenüber dem Vorjahr an Beschäftigten war bei den Rettungsdiensten mit einem Plus von 7,9 Prozent auf rund 9 000 Personen zu verzeichnen. Der Anteil an Frauen ist mit 29,6 Prozent bei den Rettungsdiensten vergleichsweise niedrig. In der ambulanten Pflege waren 87,1 Prozent weibliche Beschäftigte tätig. Vom gesamten bayerischen Gesundheitspersonal waren 76,3 Prozent Frauen.

 
Diese und weitere miteinander vergleichbare Länderergebnisse werden durch die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) bereitgestellt. In diesem Jahr konnten erstmals Ergebnisse zum Gesundheitspersonal für alle 16 Bundesländer veröffentlicht werden (www.ggrdl.de).

 
Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.




  • „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen
    der Länder“ (AG GGRdL)
  • Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.