Auf einen Blick

Pressemitteilung

118/2017/16/Z
München, den 30. Mai 2017

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

Mai-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Schwerpunkte der Mai-Ausgabe sind Themen zu Ökonomie und Ökologie, die als Pfeiler des allgemeinen und persönlichen Wohlergehens stets Quellen gesellschaftspolitischer Diskussionen sind. Im Fokus stehen sowohl die Exporte als auch die Importe Bayerns auf den wichtigsten Absatz- und Beschaffungsmärkten innerhalb der Europäischen Union. Wie sich die Treibhausgasemissionen in Bayern seit 1990 entwickelt haben, wird anhand von Statistikdaten beschrieben. Eine erste Vernissage fand am 18. Mai 2017 an der Dienststelle Fürth statt: Eröffnet wurden eine Fotoausstellung und eine interaktive Lichtinstallation. Beim Besuch einer Delegation aus dem Statistikamt Aserbaidschan in der Dienststelle Schweinfurt wurden im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojektes Einblicke in Methodik und Datenerhebung bei Tourismusstatistiken vermittelt.
 

 
Statistik-Schlagzeilen aus Bayern

Deutschlandstipendium für 3 400 Studierende. Rund 27% der Erwerbstätigen auch sonn- und feiertags tätig. Industrie verzeichnet leichten Produktionsrückgang. 1% mehr Exporte, 2% mehr Importe. Positive Entwicklung im Einzelhandel. Inflationsrate bei 1,9%. Mehr Wohnungsfertigstellungen. Stromerzeugung knapp 8% unter Vorjahresniveau. Weniger Verkehrsunfälle. Mehr Gästeankünfte, aber weniger Übernachtungen. Bayerische Hühnereier stammen zu 66% aus Boden- und zu 17% aus Freilandhaltungen.

 
Vernissage in der Dienststelle Fürth

„Linie – Punkt – Struktur“, unter diesem Motto begrüßte Präsident Dr. Thomas Gößl zahlreiche Gäste zur ersten Vernissage in der Dienststelle Fürth. Feierlich eröffnet wurden die Ausstellung der Fotogruppe Noris aus Nürnberg sowie die interaktive Lichtinstallation „Datenwolke“ des Künstlerduos Heike Wiermann und Holger Mader aus Berlin.

 
Besuch aus Aserbaidschan zum Thema Tourismusstatistik

Im März 2017 durfte die Dienststelle in Schweinfurt eine Delegation des aserbaidschanischen Statistikamtes begrüßen, die in Begleitung eines Vertreters des Statistischen Bundesamtes im Rahmen eines EU-finanzierten Twinning-Projektes zu Besuch kam. Ziel des Projektes ist die Harmonisierung der aserbaidschanischen Statistiken mit den EU-Standards. So fand im Patenamt für Tourismusstatistiken ein Informationsaustausch über Datenerhebung, Erhebungsinstrumente, Mahnwesen und Berichtskreispflege statt.

 
Bayers Außenhandel mit Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich

Die Europäische Union (EU) war im Jahr 2016 der wichtigste Absatz- und Beschaffungsmarkt der bayerischen Wirtschaft. Die neben Deutschland bevölkerungsreichsten EU-Länder Frankreich, Vereinigtes Königreich und Italien gehörten mit einem Exportvolumen von jeweils über 10 Milliarden Euro zu den weltweit sechs wichtigsten Absatzländern Der Beitrag widmet sich den Handelsbeziehungen Bayerns zu diesen drei sowie den anderen für den Handel bedeutsamsten EU-Ländern.

 
Treibhausgasemissionen in Bayern

Die Bekämpfung des Klimawandels gilt heute als zentrale Aufgabe und wird auf globaler, nationaler und regionaler Ebene diskutiert. Zielvorgaben für Bayern enthält das 2014 verabschiedete „Klimaschutzprogramm Bayern 2050“. Unter anderem ist darin die etappenweise Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf weniger als zwei Tonnen pro Kopf und Jahr bis zum Jahr 2050 festgelegt. Im Fokus des Beitrags stehen die Treibhausgasbilanzierung in der amtlichen Statistik sowie die Entwicklung der Treibhausgasemissionen seit 1990.

 
Die Novellierung des Bundesstatistikgesetzes 2016

Das Bundesstatistikgesetz bildet zusammen mit dem Bayerischen Statistikgesetz den rechtlichen Rahmen für die Aufgaben des Bayerischen Landesamts für Statistik. 1987 unter dem Eindruck des vielzitierten Volkszählungsurteils von 1983 erlassen und mehrfach geändert, wurde das Bundesstatistikgesetz im Jahr 2016 novelliert. Die wesentlichen Änderungen erläutert ein Gastbeitrag des Statistischen Bundesamtes.

 
Historisch: Bayerns Außenhandel im Jahre 1913

1914 wurde durch das Statistische Landesamt der Versuch unternommen, Bayerns Außenhandel im Jahr 1913 durch unmittelbare Umfrage bei 4 394 bayerischen Firmen mittels Fragebogen statistisch festzustellen. Nach mehreren Anläufen lagen 1918 letztendlich 1 523 statistisch verwertbare Fragebogen vor. Die geringe Rücklaufquote von 34,7% sowie die unvollständigen, ungenauen und möglicherweise unrichtigen Angaben ermöglichten kein erschöpfendes Bild über Bayerns Außenhandel. Heute – 100 Jahre später – kann die auf Gesetzen beruhende amtliche Statistik mit etablierter Auskunftspflicht der Befragten wesentlich umfangreichere und aussagekräftigere Ergebnisse erzielen.

 
Bayerischer Zahlenspiegel

Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.



Die Monatszeitschrift „Bayern in Zahlen“ ist als Datei kostenlos abrufbar unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen. Die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201705: Einzelheft 4,80 €, Jahresabonnement 46,- €) kann beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205 und 0911 98208-6270) oder Fax (089 2119-3457) bestellt werden.

  • "Bayern in Zahlen"
  • Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.