Auf einen Blick

Pressemitteilung

143/2017/53/G
München, den 21. Juni 2017

Bayerns Exporte im April um sechs Prozent gesunken

Importe mit drei Prozent im Plus

 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik exportierte die baye-rische Wirtschaft nach vorläufigen Ergebnissen im April 2017 Waren im Wert von 15,1 Milliarden Euro, dies sind 6,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 14,0 Milliarden Euro (+3,1 Prozent). – In den ersten vier Monaten 2017 erzielte Bayerns Wirtschaft einen Exportwert von 62,7 Milliarden Euro (+3,7 Prozent gegenüber dem Vor-jahreszeitraum) und einen Importwert von 58,5 Milliarden Euro (+7,5 Prozent).

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik verringerten sich die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft im April 2017 gegenüber dem Vorjah-resmonat um 6,2 Prozent auf knapp 15,1 Milliarden Euro.

 
57,8 Prozent der Exporte gingen in die EU-Mitgliedsstaaten, darunter wurden 36,8 Prozent aller Exporte in die Euro-Länder versandt. Zeitgleich importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von gut 14,0 Milliarden Euro (+3,1 Prozent). 62,5 Prozent der Importe bezog Bayern aus den Ländern der Europäischen Union, 35,8 Prozent aller Importe kamen aus den Ländern der Euro-Zone.

 
Die wichtigsten Ausfuhrländer für die bayerische Wirtschaft waren im April 2017 die USA, Österreich, China, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Italien. Die bedeutendsten Einfuhrländer waren Österreich, die Tschechische Republik, China, Italien und die USA.

 
Die höchsten Exportwerte erzielte Bayern im April 2017 mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“, „Maschinen“, „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ sowie mit „Geräten zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“.

 
Die wichtigsten Importgüter waren „Maschinen“, „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ „elektronische Bauelemente“ und „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“.

 
Von Januar bis April 2017 exportierte Bayern Waren im Wert von knapp 62,7 Milliarden Euro, dies sind 3,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016, und importierte Waren im Wert von gut 58,5 Milliarden Euro (+7,5 Prozent).



Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.


Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im April 2017“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).


Der Außenhandel Bayerns im April und im Jahr 2017

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land
---
Warenuntergruppe

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

April

Europa

9 779 705

-5,1

9 893 178

1,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

8 708 307

-4,2

8 783 806

3,2

dar.

Euro-Länder

5 550 570

-2,1

5 031 664

2,3

dar.

Frankreich

1 018 066

-8,3

 579 679

8,6

Italien

 989 490

-3,9

 983 360

10,7

Österreich

1 308 472

-1,3

1 326 379

1,8

Vereinigtes Königreich

1 038 452

-17,5

 483 463

9,9

Tschechische Republik

 520 418

-2,8

1 151 976

6,8

Afrika

 217 734

-7,4

 228 109

28,7

Amerika

2 227 371

-5,8

1 154 045

-0,4

dar.

USA

1 718 615

-6,7

 964 606

0,4

Asien

2 722 221

-8,3

2 759 904

10,1

dar.

Volksrepublik China

1 087 631

-16,7

1 143 360

12,0

Australien-Ozeanien

 127 846

-33,8

 11 411

-34,1

Verschiedenes¹)

 1 526

1,4

-

-100,0

 

Insgesamt

 

15 076 404

-6,2

14 046 647

3,1

 

dar.

Personenkraftwagen und Wohnmobile

 

2 880 630

-20,4

 811 439

-13,9

Maschinen²)

 

2 391 581

-3,3

1 463 334

-3,0

Fahrgestelle, Karosserien, Motoren³)

 

1 182 536

-11,5

1 202 629

-6,4

Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung

 

 861 328

-4,1

 888 532

-0,3

Elektronische Bauelemente

 

 237 684

-4,1

 945 831

11,4

Januar - April

Europa

40 031 997

3,0

40 818 966

6,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

35 462 686

3,1

35 936 197

7,5

dar.

Euro-Länder

22 186 587

4,5

20 804 173

7,4

dar.

Frankreich

4 257 752

1,5

2 416 939

15,8

Italien

4 086 070

5,2

3 838 404

5,9

Österreich

4 898 533

2,3

5 465 952

7,7

Vereinigtes Königreich

4 680 320

-9,6

1 986 582

10,3

Tschechische Republik

2 132 687

4,5

4 708 020

8,9

Afrika

 864 224

1,2

1 158 848

50,5

Amerika

9 521 848

9,6

4 748 316

2,9

dar.

USA

7 394 953

10,7

3 961 305

1,7

Asien

11 715 748

2,7

11 753 715

11,0

dar.

Volksrepublik China

4 970 459

-1,2

4 814 284

1,6

Australien-Ozeanien

 539 266

-13,9

 49 449

-2,5

Verschiedenes¹)

 7 030

25,0

  9

-95,5

 

Insgesamt

 

62 680 114

3,7

58 529 303

7,5

 

dar.

Personenkraftwagen und Wohnmobile

 

12 306 774

-8,8

3 455 034

-1,0

Maschinen²)

 

9 847 503

6,5

6 319 780

7,1

Fahrgestelle, Karosserien, Motoren³)

 

5 099 879

7,3

4 973 772

5,0

Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung

 

3 611 153

4,8

3 678 439

6,5

Elektronische Bauelemente

 

 976 703

-4,2

3 797 494

12,9

____________

¹) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.

²) Warengruppen und -untergruppen der Ernährungswirtschaft und der Gewerblichen Wirtschaft (EGW Rev. 2002) EGW841 bis EGW859.

³) Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen.

© Bayerisches Landesamt für Statistik




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