Auf einen Blick


Pressemitteilung

152/2017/35/M
München, den 29. Juni 2017

Inflationsrate in Bayern im Juni bei 1,4 Prozent

Butterpreise im Jahresvergleich um über 50 Prozent gestiegen

 
Im Vergleich zum Juni des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,4 Prozent erhöht; im Mai hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 1,4 Prozent gelegen. Weiter abgeschwächt hat sich die Jahresteuerung bei Heizöl (+4,1 Prozent) und Kraftstoffen (+1,1 Prozent). Im Mai hatte sie noch spürbar höher gelegen (Heizöl +15,1 Prozent; Kraftstoffe +6,3 Prozent). Das Preisniveau für Nahrungsmittel erhöhte sich im Jahresvergleich um 2,7 Prozent. Deutlich verteuert hat sich Butter (+55,4 Prozent), aber auch die Preise von Molkereiprodukten wie Sahne (+28,4 Prozent) und Quark (+26,0 Prozent) sind im Vergleich zum Vorjahresmonat spürbar gestiegen. Größere Preisrückgänge waren hingegen bei Gemüse (-4,7 Prozent) zu beobachten. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem vorangegangenen Mai im Gesamtniveau geringfügig um 0,1 Prozent gestiegen. Preisrückgänge waren im Juni bei Kraftstoffen (-1,4 Prozent) und Heizöl (-4,7 Prozent) zu beobachten. Hauptsächlich aus saisonalen Gründen sind im Juni auch die Preise für Gemüse (-2,7 Prozent) gefallen.

 



 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Juni 2017 bei +1,4 Prozent; im vorangegangenen Mai hatte sie ebenfalls bei +1,4 Prozent gelegen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, hätte die Inflationsrate bei +1,5 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind im Jahresvergleich um 2,7 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Ausgesprochen stark haben sich die Preise für Butter (+55,4 Prozent) erhöht. Verteuert haben sich zudem einzelne Molkereiprodukte. So sind insbesondere die Preise für Sahne (+28,4 Prozent) und Quark (+26,0 Prozent) spürbar gestiegen. Demgegenüber haben sich Obst (-0,7 Prozent) und Gemüse (-4,7 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr verbilligt. Auch die Preise für Eier (-1,4 Prozent) sind binnen Jahresfrist im Durchschnitt leicht gefallen.

 
Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Juni des Vorjahres um 4,1 Prozent gestiegen. Die Preise für Kraftstoffe (+1,1 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist nur geringfügig erhöht. Stärkere Preisnachlässe waren bei Gas (-5,9 Prozent) zu beobachten. Strom (+2,3 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist leicht verteuert.

 
Vergleichsweise entspannt verläuft im Landesdurchschnitt weiterhin die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Juni des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,7 Prozent. Niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im Juni die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. Festplattenrecorder (-9,0 Prozent), MP3/MP4-Player (-7,3 Prozent) und tragbare Computer (-4,3 Prozent) günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (+0,1 Prozent) im Gesamtniveau geringfügig gestiegen. Leichte Preisrückgänge waren bei Kraftstoffen (-1,4 Prozent) zu beobachten. Heizöl verbilligte sich um 4,7 Prozent. Auch Gemüse (-2,7 Prozent) war günstiger als im Vormonat. Ein deutlicher Preisanstieg war hingegen bei Butter (+11,4 Prozent) zu beobachten.



Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat Juni 2017 enthält vorläufige Ergebnisse.

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Juni 2017 mit Jahreswerten von 2014 bis 2016 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M1201C) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2012 bis Juni 2017 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).


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