Auf einen Blick


Pressemitteilung

17/2017/35/M
München, den 30. Januar 2017

Inflationsrate in Bayern im Januar bei 1,7 Prozent

Heizöl um 36 Prozent teurer als im Vorjahr

 
Im Vergleich zum Januar des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,7 Prozent erhöht; im Dezember hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 1,7 Prozent gelegen. Zur Zunahme des allgemeinen Preisniveaus hat maßgeblich der Anstieg bei den Energiepreisen beigetragen. So sind binnen Jahresfrist insbesondere die Preise für Heizöl (+36,0 Prozent), aber auch für Kraftstoffe (+11,1 Prozent) spürbar gestiegen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet hätte die Inflationsrate bei 1,1 Prozent gelegen. - Das Preisniveau für Nahrungsmittel erhöhte sich im Jahresvergleich um 2,7 Prozent. Verteuert hat sich binnen Jahresfrist vor allem Obst (+6,6 Prozent) und Gemüse (+7,5 Prozent). Ein besonders starker Preisanstieg war zudem bei Butter (+23,3 Prozent) zu beobachten. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem vorangegangenen Dezember im Gesamtniveau um 0,8 Prozent gefallen. Insbesondere die Saison-Schlussverkäufe haben binnen Monatsfrist zu einem kräftigen Preisrückgang bei Bekleidungsartikeln (-6,7 Prozent) beigetragen. Preissteigerungen waren hingegen bei Obst (+3,9 Prozent) und Gemüse (+2,3 Prozent) zu beobachten. Kraftstoffe (+1,5 Prozent) haben sich im Januar leicht verteuert; das Preisniveau für Heizöl blieb auf Monatssicht hingegen unverändert.




 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Januar 2017 bei +1,7 Prozent; im vorangegangenen Dezember hatte sie ebenfalls bei +1,7 Prozent gelegen.

 

Die Preise für Nahrungsmittel sind im Jahresvergleich um 2,7 Prozent gestiegen. Ausgesprochen stark haben sich dabei die Preise für Butter (+23,3 Prozent) erhöht. Verteuert haben sich neben Butter auch andere Molkereiprodukte. So sind insbesondere die Preise für Frischkäse (+10,3 Prozent) und Sahne (+8,4 Prozent) spürbar gestiegen. Auch die Preise für Obst (+6,6 Prozent) und Gemüse (+7,5 Prozent) haben binnen Jahresfrist deutlich zugenommen.

 
Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Januar des Vorjahres um 36,0 Prozent gestiegen. Die Preise für Kraftstoffe (+11,1 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist ebenfalls erhöht. Stärkere Preisnachlässe waren bei Gas (-5,7 Prozent) zu beobachten. Strom (+2,4 Prozent) hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verteuert.

 
Vergleichsweise entspannt verläuft im Landesdurchschnitt weiterhin die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Januar des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,8 Prozent. Niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im Januar die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. Festplattenrecorder (-9,6 Prozent), Wäschetrockner (-6,0 Prozent) und tragbare Computer (-4,9 Prozent) günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (-0,8 Prozent) im Gesamtniveau leicht zurückgegangen. Insbesondere aufgrund der Schlussverkäufe war bei Bekleidungsartikeln (-6,7 Prozent) im Januar ein deutlicher Preisrückgang zu beobachten. Leicht verteuert haben sich demgegenüber Kraftstoffe (+1,5 Prozent); das Preisniveau für Heizöl blieb hingegen konstant. Hauptsächlich aus saisonalen Gründen sind die Preise für Obst (+3,9 Prozent) und Gemüse (+2,3 Prozent) gestiegen.



Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat Januar 2017 enthält vorläufige Ergebnisse.

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Januar 2017 mit Jahreswerten von 2014 bis 2016 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M1201C) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2012 bis Januar 2017 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

 
Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).


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