Auf einen Blick

Pressemitteilung

184/2017/16/Z
München, den 03. August 2017

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

Juli-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Unternehmen werden „geboren“, wachsen und altern, bekommen nach dem lateinischen Wort filia (Tochter) benannte Kinder (Filialen), können heiraten, sich scheiden lassen und irgendwann auch „sterben“. Der Beitrag zu Unternehmensgründungen und -schließungen betrachtet all diese „Entwicklungen“ und zeigt Auswertungsmöglichkeiten auf der Basis des statistischen Unternehmensregisters auf. Ein zweites Schwerpunktthema widmet sich den Hochschulen mit Ergebnissen aus Studierenden-, Prüfungs- und Personalstatistiken. Passend dazu befasst sich der historische Beitrag aus dem Jahre 1923 mit den gleichen statistischen Nachweisungen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
 

Statistik-Schlagzeilen aus Bayern
 
326 Habilitationen an Bayerns Universitäten. Deutlich mehr Empfängerinnen und Empfänger von Wohngeld. Plus im Wohnungsbau. Maßnahmen aufgrund Gefährdung des Kindeswohls in 3 644 Fällen. Fast 20% weniger Unfälle mit Personenschaden. Bruttoverdienste der Vollzeitbeschäftigten um 2% gestiegen. Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe knapp 6% unter Vorjahresniveau. Umsatzwachstum im Einzel- und Großhandel. Schwacher Güterumschlag in Bayerns Häfen. 4% mehr Gästeankünfte und 8% mehr Übernachtungen. Deutlich mehr Flug-Passagiere. Drei von vier landwirtschaftlichen Betrieben pachten Flächen dazu.
 
Entwicklungen in der amtlichen Hochschulstatistik
 
Die nicht-monetäre Hochschulstatistik umfasst hauptsächlich die Studierenden-, Prüfungs- und Personalstatistik. Aktuelle Ergebnisse dieser Statistiken – insbesondere Studierendenzahlen, Stand des Lehr-, Forschungs- und Verwaltungspersonals sowie Studienabschlüsse – werden als momentane Endpunkte teils jahrzehntelanger Zeitreihen eingeordnet. Aufgezeigt werden die enorme Ausweitung des akademischen Bereichs sowie das nun erreichte Niveau.
 
Unternehmensgründungen und -schließungen
 
Auswertungen zur Demografie der Unternehmen aus dem Statistischen Unternehmensregister werden bisher lediglich auf Bundesebene veröffentlicht. Zukünftig sollen diese Ergebnisse auch auf tieferer regionaler Ebene der Öffentlichkeit zugänglich sein. Beleuchtet werden hier die Auswertungsmöglichkeiten und Methoden sowie erste Ergebnisse. Darüber hinaus wird ein Vergleich mit der etablierten Gründungsstatistik auf Basis der Gewerbeanzeigen gezogen.
 
Historisch:
Das bayerische Hochschulwesen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts
 
Einen interessanten und sehr umfangreichen Überblick über die Entwicklung der bayerischen Hochschulen und ihrer Organisation, von Lehrkörper und Verwaltung sowie Studierenden gibt dieser Beitrag aus dem Jahre 1923. Ergänzt wird er durch ein Schaubild von 1873 über „Die Frequenz der drei bayerischen Universitäten während der Jahre 1826/27 bis 1871/72 im Ganzen und mit Unterscheidung der Fakultäten“ nach Theologen, Juristen, Staatswirthschafter, Mediziner und Philosophen.
 
Bayerischer Zahlenspiegel
 
Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.


Die Monatszeitschrift „Bayern in Zahlen“ ist als Datei kostenlos abrufbar unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen. Die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201707: Einzelheft 4,80 €, Jahresabonnement 46,- €) kann beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205 und 0911 98208-6270) oder Fax (089 2119-3457) bestellt werden.

  • Bayern in Zahlen
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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.