Auf einen Blick


Pressemitteilung

18/2017/16/Z
München, den 30. Januar 2017

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

Januar-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Schwerpunkt der ersten Ausgabe des Jahres 2017 ist die Bevölkerungsstatistik – ein Klassiker in der amtlichen Statistik, denn die Bevölkerungsfortschreibung mit der laufenden Erfassung von Geburten und Todesfällen sowie Zu- und Fortzügen gehört zu den wichtigsten Erhebungen des Bayerischen Landesamts für Statistik. Eine für Politik und Verwaltung wichtige Entscheidungsgrundlage ist die Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Bayern 2015 bis 2035. Weitere Beiträge befassen sich mit Sterblichkeit und Todesursachen im Jahr 2015 und der Verdienststrukturerhebung 2014.

 

 
Statistik-Schlagzeilen aus Bayern

Am 24. Dezember 2016 wurden 231 „Christkinder“ geboren. Zahl der Entbindungen weiter gestiegen. Erneute Zunahme der Erwerbstätigen. Arbeitnehmerverdienste um 3% gestiegen Deutlicher Produktionsrückgang in der Industrie. Exporte und Importe im Minus. Einzelhandel kam erfolgreich ins Weihnachtsgeschäft 2016. Tourismus weiter unter einem guten Stern. Fast 16% weniger Verunglückte im Straßenverkehr. Über 5% weniger Güterumschlag in Bayerns Häfen. Mehr Fluggäste. Rinderbestand weiter leicht rückläufig.

 
Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung 2015 bis 2035

Schrumpfung, Alterung und Internationalisierung sind die drei Säulen des demographischen Wandels. Um die grundlegenden Veränderungen der Bevölkerungsstruktur in den verschiedenen Regionen Bayerns sichtbar zu machen, berechnet das Kompetenzzentrum Demographie des Bayerischen Landesamts für Statistik jährlich aktualisierte Bevölkerungsvorausberechnungen für die Landkreise und kreisfreien Städte. Die Autorinnen beschreiben Methodik, Datengrundlage und Annahmen des Vorausberechnungsmodells sowie zentrale Ergebnisse der neuen Vorausberechnung 2015 bis 2035.

 
Ergebnisse der Verdienststrukturerhebung 2014

Die Verdienststrukturerhebung (VSE) wird alle vier Jahre in den EU-Mitgliedstaaten durchgeführt. Vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015, wurde der Erfassungsbereich der VSE 2014 in Deutschland ausgeweitet. Damit deckt diese Statistik erstmals die gesamte Volkswirtschaft ab, einschließlich Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Beschäftigten. Detailliert erläutert der Autor die methodisch-statistischen Grundlagen der VSE sowie die wichtigsten Ergebnisse für Bayern. Im Fokus stehen die Verteilung der Verdienste sowie die betrieblichen und individuellen Einflüsse auf den Verdienst, wie die Unterschiede der Bruttostundenverdienste zwischen Beschäftigten mit unterschiedlichem Qualifikationsprofil des Arbeitsplatzes sowie zwischen Frauen und Männern.

 
Sterblichkeit und Todesursachen in Bayern 2015

In der Todesursachenstatistik Bayerns werden die Todesursachen aller Personen, die innerhalb eines Erhebungsjahres verstorben sind und ihren Hauptwohnsitz in Bayern hatten, erfasst. Ausführlich beschreibt die Autorin den Ablauf der Todesursachenstatistik in Bayern vom Standesamt über die Gesundheitsämter bis zum Landesamt für Statistik und analysiert für das Jahr 2015 die Zahlen zur Entwicklung des Sterbealters sowie die häufigsten Todesursachen.

 
Historisch: Statistik der Todesursachen für das Jahr 1867/68

„Bereits im Jahre 1808 erging an die General-Konsulate des Königreiches die Weisung, alljährlich die zu einer möglichst vollständigen Statistik erforderlichen Materialien vorzulegen“, vor allem eine Übersicht der Verstorbenen nach Alter, Geschlecht und Krankheiten. Umgesetzt wurde dies in den Folgejahren anhand diverser Mortalitäts-Schemata, führte jedoch – mangels einer geeigneten Gruppierung der Sterbefälle – zu unbrauchbaren Aufzeichnungen hinsichtlich Aufklärung und Besserung der hygienischen Zustände. Schließlich teilte das Königliche Staatsministerium des Innern 1866 dem Statistischen Bureau einen neuen Entwurf zu einem Schema der Todesursachen mit, welches erstmals 1867/68 erfolgreich angewandt wurde und zu den in der Tabelle dargestellten Ergebnissen für Bayern und die Regierungsbezirke führte.

 
Bayerischer Zahlenspiegel

Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.


Die Monatszeitschrift „Bayern in Zahlen“ ist als Datei kostenlos abrufbar unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen. Die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201701: Einzelheft 4,80 €, Jahresabonnement 46,- €) kann beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205 und 0911 98208-6270) oder Fax (089 2119-3457) bestellt werden.


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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.