Auf einen Blick


Pressemitteilung

199/2017/57/B
München, den 16. August 2017

Anzahl der Professuren an bayerischen Hochschulen 2016 erneut gestiegen

Frauen haben fast jede fünfte Professur inne

 
Im Jahr 2016 waren an den bayerischen Hochschulen (einschließlich der Universitätskliniken) 105 098 Personen beschäftigt. Das waren 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt wurde fast jede fünfte der 6 822 Professuren von Frauen wahrgenommen.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren Anfang Dezember 2016 an den bayerischen Hochschulen (einschließlich der Universitätskliniken) 105 098 Personen (ohne 11 979 studentische Hilfskräfte) beschäftigt. Das waren 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

 
Über die Hälfte (55,8 Prozent) des Personals (58 617) war im wissenschaftlichen und künstlerischen tätig, im Verwaltungsbereich arbeiteten 46 481 Menschen. Die Zahl des Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personals stieg gegenüber 2015 um 2,5 Prozent, die des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals sank dagegen leicht um 1,8 Prozent.

 
Mit 62,5 Prozent (36 634 Personen) waren deutlich mehr als die Hälfte des wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulpersonals hauptberuflich, etwa in einer Professoren-, Dozenten- oder Assistentenstelle, tätig. Im Jahr 2016 lehrten und forschten 1 312 Professorinnen und 5 510 Professoren an Bayerns Hochschulen. Die Zahl der Professuren ist somit im Vergleich zum Vorjahr um 102 angestiegen.

 
Professorinnen lehrten und forschten vor allem in den Fächergruppen „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ (35,0 Prozent) sowie „Geisteswissenschaften“ (16,1 Prozent), Professoren in den Fächergruppen „Ingenieurwissenschaften“ (30,4 Prozent) sowie „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ (26,2 Prozent). Gut jede vierte Professorin (26,1 Prozent) hatte einen Lehrstuhl in den sogenannten MINT-Fächern („Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“).



Hinweis:

Mit der geänderten Fächersystematik werden die Lehr- und Forschungsbereiche „Psychologie“ und „Erziehungswissenschaften“ ab dem Jahr 2015 in der Fächergruppe „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ nachgewiesen.

Endgültige Ergebnisse für einzelne Hochschulen können im Internet als Datei kostenlos unter www.statistik.bayern.de/statistik/hochschulen heruntergeladen werden.


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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.