Auf einen Blick

Pressemitteilung

186/2012/53/G
München, den 10. Juli 2012

Acht Prozent mehr Umsatz im Beherbergungsgewerbe im Mai

Umsatz der Campingplätze nahm um gut ein Viertel zu

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Mai 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 5,1 Prozent und real um 2,9 Prozent, die Zahl der Beschäftigten nahm um 2,2 Prozent zu. Hohe Zuwächse sowohl in aktuellen (+8,2 Prozent) als auch in bereinigten Preisen (+6,1 Prozent) verzeichnete die Beherbergung, Spitzenreiter waren hierbei die Campingplätze (nominal: +28,6 Prozent; real: +26,2 Prozent). – Von Januar bis Mai 2012 erhöhte sich der nominale Umsatz des Gastgewerbes in Bayern um 3,4 Prozent zu (real: +1,3 Prozent), die Zahl der Beschäftigten wuchs um 2,7 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung berichtet, stieg der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergungsgewerbe und Gastronomie) im Mai 2012 im Vergleich zum Vorjahresmonat nach vorläufigen Ergebnissen nominal um 5,1 Prozent und real um 2,9 Prozent. In der Beherbergung nahm der Umsatz in aktuellen Preisen um 8,2 Prozent zu (bereinigte Preise: +6,1 Prozent), in der Gastronomie stieg der nominale Umsatz um 2,6 Prozent und der reale Umsatz um 0,5 Prozent.

Die höchsten Zuwächse im Beherbergungsgewerbe verzeichneten nominal (+28,6 Prozent) und real (+26,2 Prozent) die Campingplätze. Während die Umsätze aller anderen Wirtschaftsgruppen ebenfalls zunahmen, verbuchten die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister einen Rückgang (nominal: -1,4 Prozent; real: -3,6 Prozent).

Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes stieg im Mai um 2,2 Prozent, im Beherbergungsgewerbe waren es 1,8 Prozent mehr und in der Gastronomie um 2,4 Prozent.

Von Januar bis Mai 2012 wuchs der Umsatz des bayerischen Gastgewerbes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 3,4 Prozent (real: +1,3 Prozent). Im Beherbergungsgewerbe erhöhte er sich nominal um 5,8 Prozent (real: +3,7 Prozent) und in der Gastronomie um 1,8 Prozent (-0,3 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes stieg um 2,7 Prozent.

Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe 2012

- vorläufige Ergebnisse -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftszweig

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

 

 

Mai

Beherbergung

 

8,2

6,1

1,8

1,1

2,6

darunter

Hotellerie

 

8,1

6,1

1,6

1,0

2,3

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

5,5

0,7

5,0

4,9

5,1

Campingplätze

 

28,6

26,2

11,3

1,0

21,2

 

Gastronomie

 

2,6

0,5

2,4

0,4

3,5

davon

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

2,8

0,6

2,3

0,3

3,5

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

-1,4

-3,6

1,1

2,4

0,0

Ausschank von Getränken

 

9,2

7,1

3,7

-3,2

5,5

 

Gastgewerbe insgesamt

 

5,1

2,9

2,2

0,7

3,2

Januar bis Mai

Beherbergung

 

5,8

3,7

2,5

0,5

4,8

darunter

Hotellerie

 

5,8

3,8

2,4

0,4

4,8

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

2,2

-1,0

2,7

3,5

2,3

Campingplätze

 

4,4

2,4

8,6

5,7

11,2

 

Gastronomie

 

1,8

-0,3

2,8

0,9

3,9

davon

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

1,8

-0,3

3,0

1,2

4,0

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

2,2

0,0

1,9

1,4

2,4

Ausschank von Getränken

 

0,8

-1,0

2,8

-4,6

4,4

 

Gastgewerbe insgesamt

 

3,4

1,3

2,7

0,7

4,2




Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im Mai 2012“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/ als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand zu diesem Berichtsmonat verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert (die Nachmeldungen werden beispielsweise in die Veränderungsraten und in das kumulierte Jahresergebnis eingerechnet).

Die Abschneidegrenze für die Auskunftspflichtigen zur monatlichen Erhebung im Gastgewerbe wurde im September 2011 von 50 000 € auf 150 000 € Jahresumsatz erhöht.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.