Auf einen Blick


Pressemitteilung

238/2012/56/E
München, den 30. August 2012

11,7 Prozent höherer Auftragsbestand im bayerischen Bauhauptgewerbe Ende Juni

Weiterhin Aufwärtstrend in der Sparte Wohnungsbau mit +17,7 Prozent

Einen Auftragsbestand in Höhe von insgesamt 5,86 Milliarden Euro meldeten die in Bayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betriebe mit 20 oder mehr tätigen Personen Ende Juni 2012. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag der Auftragsbestand damit nominal um 11,7 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. – Vom insgesamt Ende Juni 2012 registrierten Auftragsbestand entfielen 1,21 Milliarden Euro auf den Wohnungsbau (+17,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert), 1,37 Milliarden Euro auf den gewerblichen und industriellen Hochbau (+4,0 Prozent) und 416,3 Millionen Euro auf den Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck, für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-15,7 Prozent). Im gewerblichen und industriellen Tiefbau betrug der Auftragsbestand zum Berichtszeitpunkt 764,8 Millionen Euro (+4,1 Prozent), im Straßenbau 981,9 Millionen Euro (+21,9 Prozent) und im Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen 1,11 Milliarden Euro (+29,3 Prozent). – Eine kräftige Steigerung des Auftragsbestands um 26,2 Prozent gegenüber Juni 2011 konnten die bauhauptgewerblichen Betriebe in Oberbayern realisieren.

Auf 5,86 Milliarden Euro bezifferte sich der Auftragsbestand, den die in Bayern situierten bauhauptgewerblichen Betriebe mit mindestens 20 tätigen Personen zum Stichtag Ende Juni 2012 an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung meldeten. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, übertraf der Auftragsbestand dieser Baubetriebe damit den entsprechenden Wert des Vorjahres nominal um 11,7 Prozent. Nach Bausparten untergliedert lag der Auftragsbestand im gewerblichen und industriellen Hochbau mit 1,37 Milliarden Euro am höchsten, gefolgt von der Sparte Wohnungsbau mit 1,21 Milliarden Euro und dem Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozial-versicherungen mit 1,11 Milliarden Euro. Im Straßenbau betrug der Auftragsbestand zum Berichtszeitpunkt 981,9 Millionen Euro, im gewerblichen und industriellen Tiefbau 764,8 Millionen Euro und im Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck, für Gebietskörper-schaften und Sozialversicherungen 416,3 Millionen Euro.

Damit lagen die Auftragsbestände im Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen um 29,3 Prozent über dem Wert von Ende Juni 2011. Im Straßenbau zeigte sich ein diesbezügliches Plus in Höhe von 21,9 Prozent. Der Wohnungsbau legte im Vergleich zum Vorjahreswert um 17,7 Prozent zu. Im gewerblichen und industriellen Hochbau bzw. Tiefbau lagen die Steigerungsraten im Vergleich zum Vorjahr bei 4,0 bzw. 4,1 Prozent. Lediglich im Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck, für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen lagen die Auftragseingänge um 15,7 Prozent unter dem Niveau von Ende Juni 2011.

Baugewerbliche Betriebe in Oberbayern wiesen zum Berichtsstichtag einen Auftragsbestand in Höhe von 1,83 Milliarden Euro auf, was eine Steigerung um 26,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet. In Oberfranken betrug die diesbezügliche Steigerungsrate 14,1 Prozent, in Mittelfranken 11,2 Prozent, in Schwaben 10,6 Prozent und in Unterfranken 10,0 Prozent. Jeweils nur knapp über dem Vorjahresniveau lagen hingegen die Auftragsbestände in der Oberpfalz (+0,8 Prozent) und in Niederbayern (+0,5 Prozent).

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im Juli 2012“ (Bestellnummer: E21003 201207, Preis der Druckausgabe: 6,90 €). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.