Auf einen Blick


Pressemitteilung

250/2012/53/G
München, den 13. September 2012

Umsatz des bayerischen Gastgewerbes nimmt weiterhin zu

Zweistelliger Umsatzzuwachs bei Campingplätzen

Nach den Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung stieg der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 4,2 Prozent und real um 2,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 2,8 Prozent. Den höchsten Anstieg unter den Wirtschaftszweigen des Gastgewerbes verbuchten die Campingplätze (nominal: +12,0 Prozent; real: 9,5 Prozent). – Von Januar bis Juli 2012 nahm der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahrszeitraum um 5,4 Prozent zu (real: +3,3 Prozent), die Zahl der Beschäftigten wuchs um 2,0 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, erhöhte sich im Juli 2012 der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergungsgewerbe und Gastronomie) im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 4,2 Prozent. Das entspricht einem preisbereinigten Wachstum von 2,4 Prozent. In der Beherbergung stieg der Umsatz in aktuellen Preisen um 6,5 Prozent und in bereinigten Preisen um 5,4 Prozent. In der Gastronomie waren die Zuwächse geringer (nominal: +2,5 Prozent; real: +0,3 Prozent). Die höchsten Zuwächse unten den Wirtschaftszweigen des Gastgewerbes verzeichneten die Campingplätze (nominal: +12,0 Prozent; real: +9,5 Prozent), gefolgt von den Ferienunterkünften u. Ä. (nominal: +8,2 Prozent; real: +7,0 Prozent).

Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes wuchs um 2,8 Prozent, davon in der Beherbergung um 1,8 Prozent und in der Gastronomie um 3,4 Prozent.

Von Januar bis Juli 2011 stieg der Umsatz des Gastgewerbes im Vergleich zum Vorjahres-zeitraum nominal um 5,4 Prozent (real: +3,3 Prozent). In der Beherbergung erhöhte er sich um 8,3 Prozent (real: +6,3 Prozent) und in der Gastronomie um 3,4 Prozent (real: +1,2 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes nahm um 2,0 Prozent zu.

Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe von Januar bis Juli 2012

- Vorläufige Daten -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftszweig

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real

in Vollzeit

in Teilzeit

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

 

 

Juli

Beherbergung

 

6,5

5,4

1,8

1,3

2,2

dar.

Hotellerie

 

6,3

5,3

1,8

1,2

2,3

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

8,2

7,0

-0,4

2,7

-2,0

Campingplätze

 

12,0

9,5

7,1

5,7

8,1

 

Gastronomie

 

2,5

0,3

3,4

2,2

4,0

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés,

 

Eissalons u. Ä.

 

1,7

-0,6

3,0

1,7

4,0

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

6,5

4,2

3,1

6,8

-0,1

Ausschank von Getränken

 

4,5

2,5

5,9

0,7

7,2

 

Gastgewerbe insgesamt

 

4,2

2,4

2,8

1,9

3,5

Januar bis Juli

Beherbergung

 

8,3

6,3

1,0

1,1

0,8

dar.

Hotellerie

 

8,5

6,4

0,8

1,1

0,5

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

5,5

2,6

3,7

3,6

3,7

Campingplätze

 

0,2

-1,7

6,5

4,0

8,5

 

Gastronomie

 

3,4

1,2

2,5

2,5

2,5

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés,

 

Eissalons u. Ä.

 

2,7

0,6

2,3

2,6

2,0

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

5,6

3,2

2,0

2,5

1,5

Ausschank von Getränken

 

6,4

4,5

5,1

1,9

5,8

 

Gastgewerbe insgesamt

 

5,4

3,3

2,0

1,9

2,0



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2012“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/ als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand zu diesem Berichtsmonat verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.

Im Berichtsmonat Juli 2012 wurde in der Monatsstatistik im Gastgewerbe ein Berichtskreiswechsel durchgeführt. Ein Teil der bisher berichtspflichtigen Unternehmen wurde durch andere, vergleichbare Unternehmen ausgetauscht.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.