Auf einen Blick


Pressemitteilung

264/2012/53/G
München, den 26. September 2012

Zum Welttourismustag am 27. September: Fast jeder vierte Gast in Bayern kommt aus dem Ausland

Rund neun Prozent mehr ausländische Gäste und Übernachtungen in den ersten sieben Monaten 2012

Die bayerischen Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Gästebetten (einschl. Campingplätze) zählten in den ersten sieben Monaten 2012 knapp 4,1 Millionen Gäste aus dem Ausland, die nahezu 8,6 Millionen Übernachtungen gebucht hatten. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 9,1 Prozent mehr Gästeankünfte und 8,8 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Gästeankünfte aus dem Ausland an allen Gästeankünften in Bayern lag damit bei 23,3 Prozent, der Anteil der Übernachtungen aus dem Ausland an allen Übernachtungen bei 18,2 Prozent. Die wichtigsten Herkunftsländer ausländischer Gäste in Bayern waren die Niederlande, die USA und Österreich. Den höchsten Anteil an ausländischen Gästen unter den bayerischen Kreisen hatte in den ersten sieben Monaten 2012 die Landeshauptstadt Mün-chen mit 44,3 Prozent, der Anteil der Übernachtungen der ausländischen Gäste lag in München sogar bei 47,3 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, besuchten von Januar bis Juli 2012 knapp 4,1 Millionen ausländische Gäste einen Beherbergungsbetrieb mit zehn oder mehr Gästebetten (einschl. Campingplätze) im Freistaat und übernachteten dort fast 8,6 Millionen Mal. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 Prozent, die Zahl der Übernachtungen um 8,8 Prozent. Die Gästeankünfte aus Deutschland erhöhten sich demgegenüber „nur“ um 4,3 Prozent (Übernachtungen: +4,2 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der deutschen Gäste lag bei 2,9 Tagen, die der ausländischen Gäste bei 2,1 Tagen. Infolgedessen lag der Anteil der ausländischen Gäste an allen Gästen (23,3 Prozent) über dem Anteil an den Übernachtungen (18,2 Prozent).

Die wichtigsten Herkunftsländer ausländischer Gäste in Bayern waren in den ersten sieben Monaten 2012 die Niederlande mit 470 000 Gästen bzw. einem Anteil von 11,5 Prozent an allen ausländischen Gästeankünften, die USA (375 000; 9,2 Prozent) und Österreich (365 000; 8,9 Prozent). Ferner meldeten die bayerischen Beherbergungsbetriebe mehr als 100 000 Gäste aus der Schweiz (305 000), Italien (281 000), dem Vereinigten Königreich (249 000), Russland (161 000), Frankreich (156 000), Japan (153 000), Dänemark (122 000), China (114 000), Spanien (105 000) und Belgien (104 000).

Für die Regionen Bayerns hat der Ausländerreiseverkehr unterschiedliche Bedeutung. Die bayerische Landeshauptstadt München verzeichnete in den ersten sieben Monaten 2012 einen Anteil ausländischer Gäste von 44,3 Prozent (Übernachtungen: 47,3 Prozent). Anteile von über einem Drittel hatten die ausländischen Gäste auch in den Landkreisen Ansbach (40,8 Prozent; Übernachtungen: 33,2 Prozent) und Erding (39,4 Prozent; Übernachtungen: 36,2 Prozent), der kreisfreien Stadt Memmingen (36,7 Prozent; Übernachtungen: 31,5 Prozent) sowie in den Landkreisen Ostallgäu (35,4 Prozent; Übernachtungen: 19,4 Prozent), Günzburg (33,9 Prozent; Übernachtungen: 29,0 Prozent) und Freising (33,4 Prozent; Übernachtungen: 29,8 Prozent). In den Landkreisen Lichtenfels (3,4 Prozent), Rhön-Grabfeld (4,2 Prozent), Cham (4,7 Prozent), Kronach (4,9 Prozent) und Regen (5,0 Prozent) lag der Anteil der ausländischen Gäste hingegen unter der Fünf-Prozent-Marke.

Anteil ausländischer Gäste in den Beherbergungsbetrieben Bayerns von Januar bis Juli 2012 in Prozent Anteil ausländischer Gäste in den Beherbergungsbetrieben Bayerns von Januar bis Juli 2012 in Prozent

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im Juli 2012“ (Bestellnummer: G41003). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.