Auf einen Blick


Pressemitteilung

269/2012/42/A
München, den 28. September 2012

Zum Tag der älteren Menschen am 1. Oktober

Knapp 23 Prozent aller Privathaushalte sind Seniorenhaushalte

Im Freistaat gab es nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Jahr 2011 rund 1,77 Millionen Haushalte, in denen mindestens eine Person 65 Jahre oder älter war. Darunter zählten 1,37 Millionen zu den „reinen“ Seniorenhaushalten, das entsprach knapp 23 Prozent der Privathaushalte in Bayern (6,10 Mill.). Die Haushalte älterer Menschen waren im Durchschnitt durch eine kleinere Haushaltsgröße gekennzeichnet als bei den jüngeren. Jede dritte ältere Person führte einen Einpersonenhaushalt, wobei insbesondere Seniorinnen aufgrund eines hohen Verwitwetenanteils alleine lebten. Gut 58 Prozent der Seniorengeneration lebten in einem Zweipersonenhaushalt und bei 8 Prozent umfasste der Haushalt mindestens drei Personen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich des Internationalen Tags der älteren Menschen am 1. Oktober mitteilt, gab es in Bayern im Jahr 2011 rund 1,77 Millionen Haushalte, in denen mindestens eine Person im Alter von 65 Jahren oder älter lebte. Damit wohnte nach den Ergebnissen des Mikrozensus in knapp drei von zehn Privathaushalten (29 Prozent der insgesamt rund 6,10 Millionen Haushalte) zumindest eine ältere Person. Mehr als drei Viertel (knapp 78 Prozent) aller Haushalte mit wenigstens einer über 65 jährigen Person stellten „reine“ Seniorenhaushalte dar, in denen sämtliche Haushaltsmitglieder die Altersgrenze von 65 Jahren überschritten hatten. Die Seniorenhaushalte (1,37 Millionen) machten damit einen Anteil von knapp 23 Prozent aller Privathaushalte aus.

Rund ein Drittel der älteren Menschen lebte im Freistaat 2011 (knapp 34 Prozent) in einem Einpersonenhaushalt, gut 58 Prozent teilten sich den Haushalt mit einer weiteren Person und 8 Prozent bewohnten einen Mehrpersonenhaushalt mit drei oder mehr Personen. Vom Alleinleben waren insbesondere Seniorinnen betroffen, deren Alleinlebendenquote die der Senioren mit rund 45 gegenüber gut 19 Prozent deutlich übertraf. Im Vergleich dazu wohnten Erwachsene im Alter von 20 bis unter 65 Jahren häufiger in größeren Haushalten. Von ihnen gehörten knapp 21 Prozent einem Singlehaushalt an, sowie gut 30 Prozent einem Zweipersonenhaushalt. Bei fast der Hälfte (rund 49 Prozent) der 20- bis unter 65 Jährigen umfasste der Haushalt insgesamt mindestens drei Personen.

Der hohe Alleinlebendenanteil bei Seniorinnen in Privathaushalten lässt sich mit Blick auf den Familienstand erklären. Ältere Frauen waren dabei im Vergleich zu den Senioren weitaus häufiger vom Verlust des Ehepartners betroffen. Von ihnen waren im Jahr 2011 knapp 42 Prozent verwitwet, wohingegen dies nur für etwa jeden neunten älteren Mann (gut 11 Prozent) zutraf. Entsprechend fiel der Anteil der Seniorinnen, die mit ihrem Ehepartner zusammen lebten, geringer aus als bei den Senioren (knapp 46 Prozent gegenüber gut 75 Prozent). Rund 5 Prozent der Seniorengeneration waren ledig, weitere knapp 8 Prozent zählten zu den Geschiedenen oder verheirateten, aber getrennt voneinander lebenden Personen.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.