Auf einen Blick


Pressemitteilung

274/2012/57/B
München, den 08. Oktober 2012

Erneut viele Studienanfänger in Bayern

Auch im Sommersemester 2012 wirkt der doppelte Abiturjahrgang 2011 nach

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren im Sommersemester 2012 an Bayerns Hochschulen 300 136 Studierende eingeschrieben; 7 295 Studienanfänger nahmen erstmals ein reguläres Hochschulstudium auf. Der doppelte Abiturjahrgang 2011 wirkt sich weiterhin aus: Verglichen mit dem Sommersemester 2011 (277 615 Studierende, 13 147 Studienanfänger) liegt zwar ein deutlicher Rückgang vor, ein Vergleich mit dem Sommersemester 2010 (254 555 Studierende, 4 937 Studienanfänger) zeigt jedoch, dass weiterhin ein klarer Zuwachs verbleibt.

Im Sommersemester 2012 waren an Bayerns Hochschulen 300 136 Studierende eingeschrieben. Dies waren 8,1 Prozent mehr als im Sommersemester des Vorjahres (277 615 Studierende). Damit gab es in Bayern so viele Studierende wie nie zuvor in einem Sommersemester. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, ist der Anstieg der Studierendenzahl auf den doppelten Abiturjahrgang 2011 zurückzuführen. Er hatte im Sommersemester 2011 für eine Rekordzahl von 13 147 Studienanfängern gesorgt. Im Sommersemester 2012 liegt die Zahl der Studienanfänger mit 7 295 zwar um rund 45 Prozent niedriger, stellt jedoch im Vergleich mit dem Sommersemester 2010 (254 555 Studierende, 4 937 Studienanfänger) immer noch eine erhebliche Zunahme dar.

Von den Studienanfängern hatten 3 041 bzw. 41,7 Prozent ihre Hochschulzugangsberechtigung in Bayern erworben, rund ein Fünftel (19,6 Prozent) in anderen Bundesländern sowie 38,7 Prozent im Ausland. Die Zunahme an ausländischen Studierenden hat sich damit fortgesetzt (2 823 Studienanfänger im Sommersemester 2012).

Aufgegliedert nach Hochschularten stiegen die Studierendenzahlen an Universitäten (einschl. philosophisch-theologische Hochschulen) um 7,8 Prozent auf 200 022 Studierende und damit nicht ganz so stark an wie bei den Fachhochschulen (einschl. Verwaltungsfachhochschulen), die einen Zuwachs um 8,9 Prozent auf 96 944 Studierende meldeten. Kunsthochschulen verzeichneten dagegen nur einen Zuwachs um 4,1 Prozent auf 3 170 Studierende.

Knapp die Hälfte der Studierenden (48,4 Prozent) waren Frauen. Wie in den vorangegangenen Jahren waren Studentinnen in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (Frauenanteil: 72,5 Prozent), Kunst- und Kunstwissenschaften (64,9 Prozent) sowie Human-, Veterinärmedizin und Gesundheitswissenschaften (65,7 Prozent) überproportional vertreten.

Grafik: Studienanfänger an den Hochschulen in Bayern seit 2007 Grafik: Studienanfänger an den Hochschulen in Bayern seit 2007

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Studierende an den Hochschulen in Bayern - Sommersemester 2012“ (Bestellnummer: B3110C. Preis der Druckausgabe: 8,10 €). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.