Auf einen Blick


Pressemitteilung

275/2012/43/L
München, den 08. Oktober 2012

Mehr Beamte und Richter in den Ruhestand versetzt

Anzahl der Personen mit Versorgungsleistungen um 3,1 Prozent höher als 2011

Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaates Bayern belief sich am 1. Januar 2012 auf 118 647 Personen. Von den 5 743 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaates zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 1 845 Frauen. 55,6 Prozent der Neuzugänge schieden nach Angaben des Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung mit Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven Dienst aus, von den Lehrern sogar 72,1 Prozent. 3 374 bzw. 58,7 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig.

Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaates Bayern belief sich am 1. Januar 2012 auf 118 647 Personen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Versorgungsempfänger um 3 524 Personen bzw. 3,1 Prozent gegenüber dem 1. Januar 2011 gestiegen. Diese Zunahme setzt sich zusammen aus 5 743 Neuzugängen und 2 219 „Abgängen“ (fast ausschließlich durch Tod). Im zurückliegenden Zehnjahreszeitraum nahm die Zahl der Versorgungsempfänger um 30,6 Prozent zu.

Von den Versorgungsempfängern waren 89 587 Personen Ruhegeldempfänger. Ihre Zahl hat wie auch in den Jahren zuvor zugenommen, und zwar um 3 510 Personen bzw. 4,1 Prozent, während die Zahl der Empfänger von Witwen- bzw. Witwergeld mit einer Zunahme um 103 Personen auf 26 446 in etwa konstant geblieben ist. Sogar leicht rückläufig war die Zahl der Empfänger von Waisengeld, und zwar um 89 Personen bzw. 3,3 Prozent auf 2 614 Wai-sengeldbezieher.

Von den 5 743 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaates zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 1 845 Frauen. 55,6 Prozent der 2011 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven Erwerbsleben aus. Weitere 16,0 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig pensioniert. 8,4 Prozent schieden auf eigenen Antrag nach dem 60. Lebensjahr (jedoch vor dem 63. Lebensjahr) und 4,5 Prozent nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) aus dem Berufsleben aus. 11,9 Prozent wurden aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

3 374 bzw. 58,7 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig. Hiervon schieden 16,9 Prozent vorzeitig aufgrund von Dienst-unfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus. Weitere 11,0 Prozent quittierten den Dienst auf eige-nen Antrag nach dem 60. bzw. 63. Lebensjahr und 72,1 Prozent schieden durch das Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst aus.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.