Auf einen Blick

Pressemitteilung

323/2012/53/H
München, den 19. November 2012

Mehr Straßenverkehrsunfälle, aber weniger Verunglückte in den ersten neun Monaten 2012

509 Personen bei Straßenverkehrsunfällen getötet

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, nahm die bayerische Polizei in den ersten neun Monaten 2012).
266 820 Straßenverkehrsunfälle auf, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 217 296 bzw. 81,4 Prozent der Unfälle waren sogenannte „Bagatellunfälle“, bei denen weder ein Personenschaden noch ein schwerwiegender Sachschaden entstand und keiner der Beteiligten unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden verringerte sich um 1,4 Prozent auf 40 053. Bei diesen Unfällen verunglückten 53 526 Personen (-481 bzw. -0,9 Prozent), davon wurden 509 Personen getötet (-46 bzw. -8,3 Prozent) und 53 017 verletzt (-435 bzw. -0,8 Prozent). Im Monat September zählte die bayerische Polizei 28 263 Straßenverkehrsunfälle, 2 240 weniger als im Vorjahresmonat. Bei 4 323 Unfällen mit Personenschaden (-1 019) verloren 54 Personen ihr Leben (-27) und 5 701 wurden verletzt (-1 229).

Von Januar bis September 2012 registrierte die bayerische Polizei nach vorläufigen Ergebnissen 266 820 Straßenverkehrsunfälle, 8 831 mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, verunglückten bei 40 053 Unfällen mit Personenschaden (-572) 53 526 Personen (-481), davon wurden 509 getötet (-46), 9 253 schwer verletzt (-153) und 43 764 leicht verletzt (-282).

Bei 8 037 (+349) der 226 767 Straßenverkehrsunfälle mit „nur“ Sachschaden im ersten Drei-vierteljahr 2012 lag eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit vor (Bußgeld) und mindestens ein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Bei 1 434 weiteren Sachschadensunfällen (-99) waren zwar alle Kraftfahrzeuge fahrbereit, aber mindestens ein Unfallbeteiligter stand unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln. Die verbleibenden 217 296 Sachschadensunfälle (+9 153) waren so genannte „Bagatellunfälle“, Sachschadensunfälle bei denen keine der vormals genannten Bedingungen zutraf.

Im September 2012 erfasste die bayerische Polizei 28 263 Straßenverkehrsunfälle (2 240 weniger als im Vorjahresmonat), darunter waren 4 323 Unfälle mit Personenschaden
(-1 019). 54 Personen wurden im September bei Unfällen getötet
(-27), 945 schwer verletzt (-271) und 4 756 leicht verletzt (-958).

Straßenverkehrsunfälle und Verunglückte in Bayern im September 2012

Vorläufige Ergebnisse

Unfälle
-----
Verunglückte

September

Veränderung

Januar - September

Veränderung

2012

2011*)

2012

2011*)

Anzahl

in %

Anzahl

in %

 

Straßenverkehrsunfälle insgesamt

 

28 263

30 503

-2 240

-7,3

266 820

257 989

8 831

3,4

dav.

Unfälle mit Personenschaden

 

4 323

5 342

-1 019

-19,1

40 053

40 625

- 572

-1,4

Unfälle mit nur Sachschaden

 

23 940

25 161

-1 221

-4,9

226 767

217 364

9 403

4,3

dav.

Schwerwiegende Unfälle mit

 

Sachschaden im engeren Sinne

 

806

841

- 35

-4,2

8 037

7 688

349

4,5

Sonstige Sachschadensunfälle unter

 

dem Einfluss berauschender Mittel

 

148

186

- 38

-20,4

1 434

1 533

- 99

-6,5

Übrige Sachschadensunfälle

 

22 986

24 134

-1 148

-4,8

217 296

208 143

9 153

4,4

 

Verunglückte insgesamt

 

5 755

7 011

-1 256

-17,9

53 526

54 007

- 481

-0,9

dav.

Getötete

 

54

81

- 27

-33,3

509

555

- 46

-8,3

Verletzte

 

5 701

6 930

-1 229

-17,7

53 017

53 452

- 435

-0,8

dav.

Schwerverletzte

 

945

1 216

- 271

-22,3

9 253

9 406

- 153

-1,6

Leichtverletzte

 

4 756

5 714

- 958

-16,8

43 764

44 046

- 282

-0,6

___________

*) Endgültige Ergebnisse.




Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Straßenverkehrsunfälle in Bayern im September 2012“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.