Auf einen Blick


Pressemitteilung

326/2012/45/O
München, den 20. November 2012

Zum Welttag des Fernsehens am 21. November

95 Prozent der Haushalte in Bayern haben einen Fernseher

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung verfügten 95 Prozent der Haushalte in Bayern am Jahresanfang 2011 über einen Fernseher. Pro Haushalt errechnete sich ein Durchschnitt von 1,5 Fernsehern. Mit zunehmender Haushaltsgröße steigt der Anteil der Haushalte, die mit einem Fernseher ausgestattet, an. In der Einkommensklasse unter 1700 Euro hatten 92 Prozent einen Fernseher, in der oberen Einkommensklasse von 3600 Euro oder mehr waren es 97 Prozent. In dieser Einkommensklasse waren die Flachbildfernseher stärker verbreitet. Die Unterscheidung nach dem Alter des Haupteinkommensbeziehers zeigt, dass ältere Menschen noch nicht so häufig einen Flachbildfernseher besitzen.

95 Prozent der Haushalte in Bayern hatten am Jahresanfang 2011 einen Fernseher, wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich des Welttages des Fernsehens am 21. November mitteilt. Dieser Anteil hat sich in den letzten drei Jahren nur minimal verändert. Allerdings setzten sich zunehmend die Flachbildfernseher durch. Waren diese 2009 nur in knapp einem Viertel der bayerischen Haushalte vorhanden, so waren ein Jahr später gut ein Drittel der Haushalte damit ausgestattet und 2011 bereits 45 Prozent. In vielen Haushalten stehen mehrere Fernsehgeräte zur Verfügung, so dass sich pro Haushalt ein Durchschnitt von 1,5 Fernsehern ergab.

Mit zunehmender Haushaltsgröße steigt der Anteil der Haushalte, die einen Fernseher besitzen: 92 Prozent der Singlehaushalte gegenüber 98 Prozent bei den Haushalten mit vier oder mehr Personen. Aber auch die Zahl der in den Haushalten vorhandenen Fernseher steigt mit der Personenzahl. Durchschnittlich 1,1 Fernseher standen in den Einpersonenhaushalten, bei den Haushalten mit 4 oder mehr Personen 1,9.

Bei der Betrachtung der Ausstattung der Haushalte nach dem verfügbaren monatlichen Haushaltsnettoeinkommen werden nicht allzu große Unterschiede sichtbar. In der Einkommensklasse unter 1700 Euro hatten 92 Prozent einen Fernseher, in der oberen Einkommensklasse von 3600 Euro oder mehr waren es 97 Prozent. In dieser Einkommensklasse besaßen bereits 64 Prozent einen Flachbildfernseher, in der unteren Einkommensklasse nur etwa 32 Prozent. Im Durchschnitt verfügten die Haushalte in der unteren Einkommensklasse über 1,1 Fernseher, in der oberen über 2,1.

Legt man das Alter des Haupteinkommensbeziehers zugrunde, ergibt sich folgendes Bild: Abgesehen von den unter 35jährigen (etwa 85 Prozent) lagen die Anteile der Haushalte mit Fernseher zwischen 95 Prozent und 98 Prozent. Deutlich größer waren die Unterschiede bei den Flachbildfernsehern, die mit zunehmendem Alter des Haupteinkommensbeziehers nicht mehr so häufig vorhanden waren. So waren beispielsweise bei den 35- bis unter 45jährigen 54 Prozent der Haushalte mit entsprechenden Geräten ausgestattet, bei den 65jährigen oder älteren aber nur 38 Prozent.

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Ausstattung privater Haushalte mit ausgewählten langlebigen Gebrauchsgütern in Bayern“ (Bestellnummer: O1 1003 201100) Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.