Auf einen Blick


Pressemitteilung

334/2012/35/M
München, den 28. November 2012

Inflationsrate in Bayern im November bei 2,1 Prozent

Preise für Nahrungsmittel im Jahresvergleich um 4,4 Prozent gestiegen

Im Vergleich zum November des Vorjahres sind die Verbraucherpreise in Bayern im Durchschnitt um 2,1 Prozent gestiegen; im Oktober hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 2,1 Prozent gelegen. Überdurchschnittlich verteuert haben sich Nahrungsmittel (+ 4,4 Prozent). Dabei sind die Preise für Obst (+ 10,9 Prozent) und Gemüse (+ 7,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr besonders stark gestiegen. Aber auch Fleisch und Fleischwaren (+ 6,9 Prozent) sowie Fische und Fischwaren (+ 6,9 Prozent) waren spürbar teurer als im Vorjahr. Abgeschwächt hat sich indessen der Preisauftrieb bei Heizöl (+ 4,8 Prozent) und Kraftstoffen (+ 2,6 Prozent), deren Jahresteuerungsraten aber weiterhin überdurchschnittlich hoch liegen. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Durchschnitt gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gefallen. Maßgeblich hierzu beigetragen haben die Preisrückgänge bei Kraftstoffen (- 2,4 Prozent) und Heizöl (- 1,5 Prozent). Deutlich verteuert gegenüber dem Vormonat hat sich hingegen Obst (+ 5,2 Prozent); die Preise für Gemüse sind im November um 1,5 Prozent gestiegen.

Grafische Darstellung des Verbraucherpreisindex für Bayern seit Juni 2011 bis November 2012 Grafische Darstellung des Verbraucherpreisindex für Bayern seit Juni 2011 bis November 2012

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im November 2012 bei + 2,1 Prozent; im vorangegangenen Oktober hatte sie ebenfalls + 2,1 Prozent betragen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem November des Vorjahres um 4,4 Prozent erhöht. Dies ist die höchste Steigerungsrate seit Oktober 2008 (+ 4,8 Prozent). Von den Nahrungsmitteln haben sich insbesondere Obst (+ 10,9 Prozent) und Gemüse (+ 7,9 Prozent) spürbar verteuert. Überdurchschnittlich stark gestiegen sind aber auch die Preise für Fleisch und Fleischwaren (+ 6,9 Prozent) sowie für Fische und Fischwaren (+ 6,9 Prozent). Preisrückgänge waren hingegen bei Molkereiprodukten und Eiern (- 1,5 Prozent) sowie bei Speisefetten und -ölen (- 4,3 Prozent) zu beobachten. Von den Speisefetten und -ölen hat sich insbesondere Butter (- 10,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahr deutlich verbilligt.

Im Energiesektor haben sich die Preise für Heizöl gegenüber dem November des Vorjahres um 4,8 Prozent erhöht. Kraftstoffe waren im Durchschnitt 2,6 Prozent teurer als im Vorjahr. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein Preisanstieg von 2,5 Prozent zu verzeichnen; Strom verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 2,5 Prozent.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem November des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,4 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im November auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Personalcomputer (- 20,6 Prozent), DVD- oder Blu-ray-Player (- 11,7 Prozent), digitale Camcorder (- 9,8 Prozent) und Notebooks (- 7,3 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtdurchschnitt um 0,1 Prozent gefallen. Hierzu haben maßgeblich die Preisrückgänge bei Kraftstoffen (- 2,4 Prozent) und Heizöl (- 1,5 Prozent) beigetragen. Demgegenüber sind insbesondere die Preise für Obst (+ 5,2 Prozent) aber auch für Gemüse (+ 1,5 Prozent) gestiegen. Spürbare Preiserhöhungen waren aber auch bei Milch (+ 5,2 Prozent) sowie Quark (+ 6,3 Prozent) und Sahne (+ 7,2 Prozent) zu beobachten.

Ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, November 2012 mit Jahreswerten von 2007 bis 2011 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2006 bis November 2012 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,70 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.