Auf einen Blick


Pressemitteilung

346/2012/34/C
München, den 12. Dezember 2012

Bayerische Hühner legten von Januar bis September 772 Millionen Eier

Jede Henne legte im Monat durchschnittlich 25 Eier

In den bayerischen Legehennenbetrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen haben knapp 3,5 Millionen Hennen von Januar bis September 2012 gut 772 Millionen Eier gelegt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren dies fast 61 Millionen Eier bzw. 8,6 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Die hohe Zunahme resultiert überwiegend aus dem um gut acht Prozent höheren Legehennenbestand. Im Durchschnitt legte jede Henne 25 Eier pro Monat. Regionale Schwerpunkte der Eiererzeugung sind insbesondere Niederbayern sowie die Oberpfalz, wo gut drei Viertel der Eier erzeugt wurden.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wurden in Bayern von Januar bis September 2012 von den 127 Legehennenbetrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen 772,3 Millionen Eier erzeugt. Dies waren 60,9 Millionen Eier bzw. 8,6 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Zunahme des Legehennenbestands. Mit einem monatlichen Durchschnittsbestand von 3,45 Millionen Legehennen wurde der entsprechende Vorjahresbestand um 8,1 Prozent (258 600 Tiere) übertroffen. Im Durchschnitt wurden in den ersten drei Quartalen dieses Jahres in Bayern von jeder Henne 25 Eier pro Monat gelegt. Die Auslastung der Stallkapazität lag im Mittel mit knapp 89 Prozent etwas höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Gut sieben von zehn Eiern wurden in den 20 Großbetrieben mit mindestens 30 000 Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Jeder dieser Betriebe besaß im Schnitt 122 000 Hennen. Diese wiesen mit 229 Eiern auch eine überdurchschnittliche Legeleistung auf. In den kleineren Betrieben wurden je Henne in den ersten neun Monaten dagegen „nur“ 214 Eier gelegt.

Gut 56 Prozent der Eier (436,3 Millionen) stammten von Betrieben in Niederbayern, weitere 19,6 Prozent aus der Oberpfalz (151,1 Millionen). In den übrigen Regierungsbezirken wurden zwischen 8,6 Prozent (Oberbayern) und 3,1 Prozent (Oberfranken) der Eier erzeugt. Die leistungsstärksten Legehennen befanden sich in Oberfranken. Dort legte jede Henne in den ersten neun Monaten durchschnittlich 232 Eier. Dagegen brachten es die Hennen in Schwaben nur auf 200 Eier.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.