Auf einen Blick

Pressemitteilung

349/2012/53/G
München, den 13. Dezember 2012

Umsatz des bayerischen Gastgewerbes im Oktober erneut gestiegen

Aber Campingplätze mit rund 30 Prozent im Minus

Nach den im Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung vorliegenden Zahlen stieg der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Oktober 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 3,7 Prozent und real um 2,0 Prozent, die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 2,5 Prozent. Den höchsten Anstieg unter den Wirtschaftszweigen des Gastgewerbes verbuchte die Hotellerie (nominal: +7,8 Prozent; real: 6,7 Prozent). Im Gegensatz dazu fiel der Umsatz der Campingplätze um rund 30 Prozent (nominal: -29,4 Prozent; real: -31,0 Prozent). – Von Januar bis Oktober 2012 nahm der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahrszeitraum um 5,8 Prozent zu (real: +3,7 Prozent), die Zahl der Beschäftigten wuchs um 2,3 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) im Oktober 2012 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 3,7 Prozent und real um 2,0 Prozent. In der Beherbergung erhöhte sich der Umsatz in aktuellen Preisen um 7,2 Prozent und in bereinigten Preisen um 6,1 Prozent. In der Gastronomie nahm zwar der nominale Umsatz zu (+1,0 Prozent), der reale Umsatz sank jedoch (-1,0 Prozent). Die höchsten Zuwächse unter den Wirtschaftszweigen des Gastgewerbes verzeichnete die Hotellerie (nominal: +7,8 Prozent; real: +6,7 Prozent). Demgegenüber nahmen nominaler und realer Umsatz bei den Campingplätzen (nominal: -29,4 Prozent; real: -31,0 Prozent) und der getränkegeprägten Gastronomie (nominal: -1,8 Prozent; real: -3,9 Prozent) ab. In der speisengeprägten Gastronomie (Restaurants, Gaststätten, Imbisstuben, Cafés, Eissalons u.ä.) ging der preisbereinigte Umsatz ebenfalls zurück (nominal: +1,3 Prozent; real: -1,0 Prozent).

Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes wuchs im Oktober um 2,5 Prozent, davon in der Beherbergung um 2,1 Prozent und in der Gastronomie um 2,8 Prozent.

In den ersten zehn Monaten 2012 stieg der Umsatz des Gastgewerbes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 5,8 Prozent (real: +3,7 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes nahm um 2,3 Prozent zu.

Umsatz und Beschäftigte des bayerischen Gastgewerbes im Oktober und im Jahr 2012

- vorläufige Daten -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftszweig

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

 

 

Oktober

Beherbergung

 

7,2

6,1

2,1

3

1,1

dar.

Hotellerie

 

7,8

6,7

2,1

3

1,1

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

4,6

3

0,2

-3

2

Campingplätze

 

-29,4

-31

10

10,2

9,9

 

Gastronomie

 

1

-1,1

2,8

0,9

4,1

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

1,3

-1

2,3

-0,2

4

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

1,2

0

5,3

6,6

4

Ausschank von Getränken

 

-1,8

-3,9

4,5

4,9

4,3

 

Gastgewerbe insgesamt

 

3,7

2

2,5

1,8

3,1

Januar - Oktober

Beherbergung

 

9,8

7,9

1,7

2,1

1,3

dar.

Hotellerie

 

10,1

8,1

1,6

2

1,2

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

4,6

1,9

2,5

4,5

1,5

Campingplätze

 

0,5

-1,6

7,3

4,1

9,7

 

Gastronomie

 

2,9

0,8

2,6

2,1

3

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

2,6

0,4

2,1

1,8

2,3

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

4,6

2,6

2,9

2,5

3,3

Ausschank von Getränken

 

3

1

6,2

6

6,3

 

Gastgewerbe insgesamt

 

5,8

3,7

2,3

2,1

2,5




Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im Oktober 2012“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/ als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand zu diesem Berichtsmonat verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.