Auf einen Blick

Pressemitteilung

7/2012/53/G
München, den 12. Januar 2012

Positiver Trend beim Gastgewerbe setzt sich fort

Umsatzzuwachs bei getränkegeprägter Gastronomie deutlich über dem Durchschnitt

Nach ersten Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im November 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 4,9 Prozent und real um 2,8 Prozent, die Zahl der Beschäftigten nahm um 4,5 Prozent zu. Dies galt tendenziell auch für die einzelnen Gewerbezweige, wobei der „Ausschank von Getränken“ mit +7,7 Prozent die höchsten nominalen Umsatzzuwächse erzielte. – In den ersten elf Monaten 2011 nahm der nominale Umsatz um 5,1 Prozent zu (real: +3,6 Prozent) und die Zahl der Beschäftigten um 1,2 Prozent.

Der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) stieg nach vorläufigen Ergebnissen im November 2011 im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 4,9 Prozent und real (nach Preisbereinigung) um 2,8 Prozent. In der Beherbergung nahm der Umsatz nominal um 4,8 Prozent zu (real: +2,5 Prozent) und in der Gastronomie um 5,0 Prozent (real: +3,1 Prozent). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, verzeichnete die getränkegeprägte Gastronomie mit +7,7 Prozent (nominal) überdurchschnittliche Umsatzzuwächse. Unter dem Vorjahresniveau lag der Umsatz (nominal und real) bei den Ferienunterkünften und den Campingplätzen. Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe nahm um 4,5 Prozent zu; die Beherbergung hatte 4,8 Prozent mehr Beschäftigte als im Vorjahresmonat und die Gastronomie um 4,3 Prozent.

Von Januar bis November 2011 erhöhte sich der Umsatz des bayerischen Gastgewerbes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 5,1 Prozent (real: +3,6 Prozent). In der Beherbergung wuchs er nominal um 5,0 Prozent (+3,6 Prozent) und in der Gastronomie um 5,2 Prozent (+3,6 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes insgesamt stieg um 1,2 Prozent, wobei die Beherbergung mit +2,1 Prozent deutlich stärker wuchs als die Gastronomie mit +0,7 Prozent.

Umsatz und Beschäftigte des bayerischen Gastgewerbes im November 2011
und von Januar bis November 2011

- Vorläufige Daten -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewerbezweig

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

November

Beherbergung

 

4,8

2,5

4,8

3,4

6,4

dar.

Hotellerie

 

5,1

2,8

4,6

3,3

6,0

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

-4,0

-6,6

7,3

5,0

8,6

Campingplätze

 

-2,5

-4,3

15,1

14,8

15,4

 

 

Gastronomie

 

5,0

3,1

4,3

2,6

5,2

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

4,8

2,9

4,9

3,1

6,0

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

4,6

2,2

4,8

2,6

6,7

Ausschank von Getränken

 

7,7

6,4

-1,3

-5,8

-0,3

 

 

Gastgewerbe insgesamt

 

4,9

2,8

4,5

3,0

5,6

Januar bis November

Beherbergung

 

5,0

3,6

2,1

0,9

3,4

dar.

Hotellerie

 

5,0

3,6

2,1

0,9

3,3

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

4,1

2,4

0,5

-1,2

1,4

Campingplätze

 

10,0

7,0

1,0

1,3

0,8

 

 

Gastronomie

 

5,2

3,6

0,7

1,6

0,1

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

5,0

3,4

0,4

1,7

-0,3

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

6,2

4,3

4,5

4,3

4,6

Ausschank von Getränken

 

5,5

4,5

-1,3

-6,4

0,0

 

Gastgewerbe insgesamt

 

5,1

3,6

1,2

1,3

1,1

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im November 2011“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/ als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand zu diesem Berichtsmonat verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.

Die Abschneidegrenze für die Auskunftspflichtigen zur monatlichen Erhebung im Gastgewerbe wurde im September 2011 von 50.000 € auf 150 000 € Jahresumsatz erhöht.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.