Auf einen Blick

Pressemitteilung

004/2013/53/G
München, den 08. Januar 2013

Bayerns Fremdenverkehr auf Rekordjagd

Nach elf Monaten bereits 29,1 Millionen Gästeankünfte und 78,8 Millionen Übernachtungen

Bayerns Fremdenverkehr schickt sich nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung für das Jahr 2012 an, neue Rekordmarken zu setzen. Im November 2012 nahm die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen in den rund 12 000 geöffneten Beherbergungsbetrieben gegenüber dem Vorjahresmonat um jeweils 3,0 Prozent auf nahezu 2,1 Millionen bzw. auf gut 4,9 Millionen zu. – In den ersten elf Monaten des Jahres 2012 erhöhte sich damit die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf mehr als 29,1 Millionen und die Zahl der Übernachtungen um 4,0 Prozent auf knapp 78,8 Millionen. Das bisherige Spitzenergebnis mit fast 29,8 Millionen Gästeankünften aus dem Jahr 2011 sowie das Rekordergebnis aus dem Jahr 1991 mit knapp 82,1 Millionen Übernachtungen könnte damit 2012 überboten werden.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen berichtet, zählten die annähernd 12 000 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Gästebetten (einschl. der Campingplätze) im November 2012 fast 2,1 Millionen Gästeankünfte, 3,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, und mehr als 4,9 Millionen Übernachtungen (+3,0 Prozent). Die Zahl der Gästeankünfte aus dem Inland lag bei gut 1,6 Millionen (+2,0 Prozent), die Zahl der Übernachtungen bei mehr als 4,0 Millionen (+1,5 Prozent). Die Zahl der Ankünfte ausländischer Gäste kletterte um 7,2 Prozent auf über 0,4 Millionen, die Übernachtungen derer erhöhten sich um 9,6 Prozent auf gut 0,9 Millionen.

Mit Ausnahme bei den Campingplätzen nahm die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen im November 2012 bei allen Betriebsarten zu. Eine zweistellige Zuwachsrate bei den Gästeankünften verbuchten die Ferienzentren, -häuser und –wohnungen (Gästeankünfte: +17,8 Prozent; Übernachtungen: +1,7 Prozent). Den höchsten Anstieg bei den Übernachtungen meldeten die Pensionen (Gästeankünfte: +6,7 Prozent; Übernachtungen: +6,1 Prozent). Bei den Campingplätzen war die Zahl der Übernachtungen rückläufig (Gästeankünfte: +1,1 Prozent; Übernachtungen: -1,8 Prozent).

Unter den sieben bayerischen Regierungsbezirken verbuchte im November 2012 Niederbayern den höchsten Zuwachs bei den Gästeankünften (Gästeankünfte: +7,6 Prozent; Übernachtungen: +3,1 Prozent). Bei den Übernachtungen konnte dies in Schwaben verzeichnet werden (Gästeankünfte: +5,8 Prozent; Übernachtungen: +5,0 Prozent). In Mittelfranken nahm sowohl die Zahl der Gästeankünfte (-0,8 Prozent) als auch die der Übernachtungen (-1,2 Prozent) ab. In den Regierungsbezirken Oberpfalz (Gästeankünfte: +2,2 Prozent; Übernachtungen: -0,9 Prozent) und Oberfranken (Gästeankünfte: +0,5 Prozent; Übernachtungen: -0,8 Prozent) verringerte sich die Zahl der Übernachtungen geringfügig.

Von Januar bis November 2012 stieg die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf mehr als 29,1 Millionen, die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um 4,0 Prozent auf knapp 78,8 Millionen. Die bisherigen Spitzenergebnisse aus den Jahren 2011 von fast 29,8 Millionen Gästeankünften und 1991 von knapp 82,1 Millionen Übernachtungen könnten damit 2012 überboten werden.

Bayerns Fremdenverkehr im Jahr 2012

- vorläufige Ergebnisse -

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

November

Januar - November

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

 

 

Hotels

 

1 129 418

2,9

2 222 094

3,2

14 136 453

4,3

30 455 429

4,5

Hotels garnis

 

376 445

2,5

798 428

3,6

5 012 963

6,4

12 007 990

5,7

Gasthöfe

 

204 333

0,4

421 990

0,4

3 383 300

3,6

7 236 789

3,3

Pensionen

 

80 410

6,7

211 605

6,1

1 344 076

6,0

4 177 108

4,5

Hotellerie zusammen

 

1 790 606

2,7

3 654 117

3,1

23 876 792

4,7

53 877 316

4,6

Jugendherbergen und Hütten

 

48 825

3,9

104 021

0,3

949 882

3,0

2 139 381

1,0

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

138 271

4,6

354 324

1,4

1 497 857

0,9

4 625 715

0,8

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

37 000

17,8

174 454

1,7

1 041 018

5,8

6 582 310

2,9

Campingplätze

 

11 372

1,1

46 894

-1,8

1 388 554

9,2

4 583 391

7,9

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

32 717

1,0

612 791

4,2

384 209

2,7

6 950 674

1,2

 

Insgesamt

 

2 058 791

3,0

4 946 601

3,0

29 138 312

4,7

78 758 787

4,0

davon aus dem

 

Inland

 

1 623 482

2,0

4 011 983

1,5

22 331 273

3,5

64 519 276

3,0

Ausland

 

435 309

7,2

934 618

9,6

6 807 039

8,7

14 239 511

8,8

 

davon

 

Oberbayern

 

962 391

2,9

2 083 843

4,3

13 200 863

5,3

32 431 305

5,5

dar.

München

 

487 155

3,3

955 625

6,1

5 638 137

3,3

11 364 711

5,2

Niederbayern

 

179 092

7,6

665 590

3,1

2 659 481

2,7

11 127 674

2,0

Oberpfalz

 

126 398

2,2

288 792

-0,9

1 693 768

2,4

4 442 458

1,2

Oberfranken

 

121 384

0,5

301 814

-0,8

1 753 449

5,1

4 535 724

4,7

Mittelfranken

 

260 126

-0,8

528 910

-1,2

3 275 508

4,7

6 838 243

4,4

dar.

Nürnberg

 

124 567

-0,2

222 061

-0,8

1 325 206

4,3

2 405 906

5,0

Unterfranken

 

180 331

4,1

458 125

4,3

2 407 842

3,4

6 270 378

2,3

Schwaben

 

229 069

5,8

619 527

5,0

4 147 401

5,4

13 113 005

3,6




Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im November 2012“ (Bestellnummer: G41003). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.