Auf einen Blick

Pressemitteilung

034/2013/53/G
München, den 08. Februar 2013

Noch nie so viele Gästeankünfte und Übernachtungen in Bayern wie im Jahr 2012

31 Millionen Gästeankünfte und 84 Millionen Übernachtungen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Zahl der Gästeankünfte in den Beherbergungsbetrieben mit zehn oder mehr Gästebetten (einschl. der Campingplätze) im Freistaat im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf den neuen Höchstwert von 31,2 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen nahm um 4,2 Prozent auf 84,1 Millionen zu; damit konnte auch bei den Übernachtungen der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 1991 von 82,1 Millionen übertroffen werden. Die Zahl der Gästeankünfte (+3,6 Prozent) und Übernachtungen (+3,2 Prozent) aus Deutschland sowie die Zahl der Gästeankünfte (+8,5 Prozent) und Übernachtungen (+8,7 Prozent) aus dem Ausland lagen jeweils erheblich über dem Vorjahresstand. Alle Betriebsarten als auch alle sieben bayerischen Regierungsbezirke verbuchten Zuwächse bei den Gästeankünften und Übernachtungen. – Im Dezember 2012 erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf 2,0 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm um 6,2 Prozent auf 5,3 Millionen zu.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in den bayerischen Beherbergungsbetrieben mit zehn oder mehr Gästebetten (einschl. der Campingplätze) im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf nahezu 31,2 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm um 4,2 Prozent auf fast 84,1 Millionen zu. Im Freistaat gab es noch nie so viele Gästeankünfte und Übernachtungen wie im vergangenen Jahr – sogar der bisherige Spitzenwert bei den Übernachtungen aus 1991 von knapp 82,1 Millionen konnte 2012 überboten werden. Die Zahl der Gästeankünfte (+8,5 Prozent) und Übernachtungen (+8,7 Prozent) aus dem Ausland wuchs deutlich stärker als die Zahl der Gästeankünfte (+3,6 Prozent) und Übernachtungen (+3,2 Prozent) aus Deutschland.

Innerhalb der Betriebsarten des Beherbergungsgewerbes erzielten im Jahr 2012 die Campingplätze (Gästeankünfte: +9,1 Prozent; Übernachtungen: +7,6 Prozent) und die Hotels garnis (Gästeankünfte: +6,2 Prozent; Übernachtungen: +5,8 Prozent) die höchsten Zuwächse. Die weiteren Betriebsarten meldeten ebenfalls gestiegene Gäste- und Übernachtungszahlen.

Die Regierungsbezirke Oberbayern und Schwaben verzeichneten bei den Gästeankünften die höchsten Zuwachsraten (jeweils +5,3 Prozent), gefolgt von Ober- und Mittelfranken (jeweils +4,8 Prozent), Unterfranken (+3,4 Prozent), Niederbayern (+3,1 Prozent) und der Oberpfalz (+2,2 Prozent).

An der Spitze bei den Übernachtungen lag Oberbayern (+5,7 Prozent) vor Ober- und Mittelfranken (jeweils +4,4 Prozent), Schwaben (+3,8 Prozent), Niederbayern und Unterfranken (jeweils +2,3 Prozent) und der Oberpfalz (+1,4 Prozent). Deutlich über dem Vorjahresergebnis lagen auch die Gästeankünfte und Übernachtungen in den bayerischen Metropolen München (Gästeankünfte: +3,4 Prozent; Übernachtungen: +5,4 Prozent) und Nürnberg (Gästeankünfte: +4,8 Prozent; Übernachtungen: +5,2 Prozent).

Im Dezember 2012 erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in den rund 12 100 geöffneten Beherbergungsbetrieben (einschl. der Campingplätze) in Bayern gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf gut 2,0 Millionen, die Zahl der Übernachtungen stieg um 6,2 Prozent auf rund 5,3 Millionen.

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im Dezember und im Jahr 2012“ (Bestellnummer: G41003). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail(vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.



Bayerns Fremdenverkehr im Jahr 2012

- Vorläufige Ergebnisse -

 

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

Dezember

Januar bis Dezember

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

Hotels

 

1 128 326

5,2

2 413 514

7,5

15 264 273

4,3

32 866 998

4,8

Hotels garnis

 

 378 884

4,4

 831 365

6,3

5 391 922

6,2

12 840 925

5,8

Gasthöfe

 

 204 207

4,1

 454 535

3,3

3 587 587

3,6

7 691 934

3,3

Pensionen

 

 83 618

7,0

 254 016

8,6

1 427 455

6,1

4 430 434

4,7

Hotellerie zusammen

 

1 795 035

5,0

3 953 430

6,9

25 671 237

4,7

57 830 291

4,8

Jugendherbergen und Hütten

 

 41 226

9,0

 96 823

7,9

 991 088

3,2

2 235 979

1,3

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

 85 355

-5,0

 264 721

0,7

1 583 375

0,6

4 891 746

0,9

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

 74 862

11,4

 378 290

11,8

1 114 584

6,1

6 959 817

3,4

Campingplätze

 

 14 600

4,8

 75 023

-5,2

1 402 686

9,1

4 656 908

7,6

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

 29 128

10,9

 534 815

1,7

 413 938

3,4

7 495 223

1,4

 

 

Insgesamt

 

2 040 206

4,9

5 303 102

6,2

31 176 908

4,7

84 069 964

4,2

davon aus dem

 

Inland

 

1 547 504

4,4

4 242 857

5,7

23 878 060

3,6

68 770 829

3,2

Ausland

 

 492 702

6,4

1 060 245

8,1

7 298 848

8,5

15 299 135

8,7

 

davon

 

Oberbayern

 

 973 683

4,7

2 306 158

7,3

14 177 495

5,3

34 752 344

5,7

dar.

München

 

 494 625

4,3

1 000 887

7,5

6 132 786

3,4

12 366 261

5,4

Niederbayern

 

 175 700

9,1

 677 999

6,6

2 837 593

3,1

11 807 963

2,3

Oberpfalz

 

 117 958

0,4

 304 557

4,4

1 810 885

2,2

4 747 494

1,4

Oberfranken

 

 102 225

1,1

 282 888

0,6

1 854 615

4,8

4 816 070

4,4

Mittelfranken

 

 275 151

6,3

 523 235

4,6

3 549 265

4,8

7 358 699

4,4

dar.

Nürnberg

 

 146 307

9,8

 242 196

7,2

1 471 111

4,8

2 647 481

5,2

Unterfranken

 

 148 532

4,2

 407 576

2,7

2 556 566

3,4

6 678 479

2,3

Schwaben

 

 246 957

5,4

 800 689

8,1

4 390 489

5,3

13 908 915

3,8

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.