Auf einen Blick

Pressemitteilung

040/2013/53/G
München, den 13. Februar 2013

Umsatz im bayerischen Gastgewerbe wuchs 2012 um knapp 6 Prozent

Beherbergung mit gut 9 Prozent im Plus

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr in aktuellen Preisen um 5,8 Prozent und in bereinigten Preisen um 3,7 Prozent. In der Beherbergung (nominal: +9,4 Prozent; real: +7,5 Prozent) wurden dabei jeweils um rund sechs Prozentpunkte höhere Umsatzsteigerungen erzielt als in der Gastronomie (nominal: +3,3 Prozent; real: +1,1 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes nahm im Jahr 2012 um 2,2 Prozent zu. – Im Dezember 2012 stieg der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent (real: +2,3 Prozent), die Zahl der Beschäftigten wuchs um 1,8 Prozent.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr in aktuellen Preisen um 5,8 Prozent und in bereinigten Preisen um 3,7 Prozent. In der Beherbergung nahm der Umsatz nominal um 9,4 Prozent zu (real: +7,5 Prozent), in der Gastronomie stieg er nominal um 3,3 Prozent (real: +1,1 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes erhöhte sich um 2,2 Prozent, davon in der Beherbergung um 1,7 Prozent und in der Gastronomie um 2,6 Prozent.

In der Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Pensionen) stieg der nominale Umsatz um 9,5 Prozent und der reale Umsatz um 7,7 Prozent. In der Gastronomie erzielten die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister die höchsten Zuwächse (nominal: +6,2 Prozent; real: +4,2 Prozent).

Im Dezember 2012 erhöhte sich der Umsatz des bayerischen Gastgewerbes im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 4,1 Prozent (real: +2,3 Prozent). In der Beherbergung stieg der Umsatz nominal um 6,6 Prozent (real: +5,3 Prozent) und in der Gastronomie um 2,6 Prozent (real: +0,5 Prozent) Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes nahm um 1,8 Prozent zu (Beherbergung: +2,9 Prozent; Gastronomie: +1,1 Prozent).

Umsatz und Beschäftigte des bayerischen Gastgewerbes im Dezember und im Jahr 2012

- Vorläufige Daten -

 

Wirtschaftszweig

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

 

                                                          Dezember

Beherbergung

 

6,6

5,3

2,9

3,2

2,5

dar.

Hotellerie

 

6,3

5,1

2,8

3,0

2,6

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

21,2

17,7

7,8

14,8

4,3

Campingplätze

 

18,7

16,0

3,4

1,6

4,8

 

Gastronomie

 

2,6

0,5

1,1

1,4

1,0

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

2,2

-0,1

0,6

-0,2

1,1

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

0,1

-1,4

5,3

8,4

2,6

Ausschank von Getränken

 

11,7

9,1

1,5

11,6

-0,4

 

Gastgewerbe insgesamt

 

4,1

2,3

1,8

2,2

1,5

                                                           Januar bis Dezember

Beherbergung

 

9,4

7,5

1,7

2,0

1,4

dar.

Hotellerie

 

9,5

7,7

1,6

1,9

1,3

Ferienunterkünfte u. Ä.

 

5,9

3,1

3,1

6,0

1,6

Campingplätze

 

8,3

6,0

6,6

3,2

9,2

 

Gastronomie

 

3,3

1,1

2,6

2,0

2,9

dav.

Restaurants, Gaststätten, Imbiss-

 

stuben, Cafés, Eissalons u. Ä.

 

2,5

0,3

1,8

1,3

2,1

Caterer und Erbringung sonstiger

 

Verpflegungsdienstleistungen

 

6,2

4,2

4,7

4,3

5,0

Ausschank von Getränken

 

5,4

3,3

6,0

7,1

5,7

 

Gastgewerbe insgesamt

 

5,8

3,7

2,2

2,0

2,4


Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im Dezember 2012“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/ als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand zu diesem Berichtsmonat verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.