Auf einen Blick


Pressemitteilung

055/2013/35/M
München, den 28. Februar 2013

Inflationsrate in Bayern im Februar bei 1,4 Prozent

Inflationsrate geht erneut zurück; niedrigster Stand seit Dezember 2010

Im Vergleich zum Februar des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,4 Prozent erhöht; damit ist die Inflationsrate erneut zurückgegangen und hat den niedrigsten Stand seit Dezember 2010 (ebenfalls +1,4 Prozent) erreicht. Auch bei Nahrungsmitteln (+2,1 Prozent) hat sich der Preisauftrieb abgeschwächt, sie weisen aber weiterhin eine überdurchschnittliche Steigerungsrate auf. Deutlich teurer als im Vorjahr ist Strom (+13,6 Prozent), während Heizöl (-6,1 Prozent) binnen Jahresfrist spürbar billiger wurde. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,7 Prozent gestiegen. Maßgeblich hierzu beigetragen haben die saisonbedingten Preiserhöhungen bei Pauschalreisen (+11,0 Prozent). Mit dem Auslaufen des Winterschlussverkaufs sind im Februar aber auch Bekleidung und Schuhe (+3,9 Prozent) wieder teurer geworden. Auch Kraftstoffe (+2,9 Prozent) und Heizöl (+1,8 Prozent) haben sich gegenüber dem Vormonat verteuert.

Verbraucherpreisindex für Bayern Verbraucherpreisindex für Bayern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Februar 2013 bei +1,4 Prozent; im vorangegangenen Januar hatte sie +1,8 Prozent betragen. Die Inflationsrate weist damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2010 (ebenfalls +1,4 Prozent) auf.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Februar 2013 bei +1,4 Prozent; im vorangegangenen Januar hatte sie +1,8 Prozent betragen. Die Inflationsrate weist damit den niedrigsten Stand seit Dezember 2010 (ebenfalls +1,4 Prozent) auf.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Februar des Vorjahres um 2,1 Prozent erhöht. Dabei sind insbesondere die Preise für Fleisch und Fleischwaren (+6,3 Prozent) sowie Fisch und Fischwaren (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich gestiegen. Obst hat sich binnen Jahresfrist um 3,2 Prozent verteuert, während bei Gemüse (-0,9 Prozent) sowie
Speisefette und -öle (-2,4 Prozent) Preisrückgänge zu verzeichnen waren. Von den Speisefetten und -ölen hat sich insbesondere Butter (-7,0 Prozent) deutlich verbilligt.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Februar des Vorjahres um 6,1 Prozent gefallen. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein Preisanstieg von 0,5 Prozent zu verzeichnen. Mit 13,6 Prozent sind die Strompreise gegenüber dem Februar des Vorjahres hingegen besonders kräftig gestiegen. So haben viele Stromanbieter zu Beginn dieses Jahres ihre Preise spürbar angehoben.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Februar des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,1 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Februar auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Personalcomputer (-16,5 Prozent), DVD- oder Blu-ray-Player
(-12,2 Prozent), digitale Camcorder (-7,5 Prozent) und Fernsehgeräte (-5,8 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,7 Prozent gestiegen. Hierzu haben maßgeblich die saisonbedingten Preiserhöhungen bei Pauschalreisen (+11,0 Prozent) aber auch die mit dem Auslaufen des Winterschlussverkaufs wieder gestiegenen Preise für Bekleidung und Schuhe (+ 3,9 Prozent) beigetragen. Auch Heizöl (+1,8 Prozent) und Kraftstoffe (+2,9 Prozent) haben sich gegenüber dem Vormonat
verteuert.

Ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Februar 2013 mit Jahreswerten von 2010 bis 2012 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Februar 2013 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,70 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.