Auf einen Blick


Pressemitteilung

059/2013/56/E
München, den 04. März 2013

11,4 Prozent höherer Auftragsbestand im bayerischen Bauhauptgewerbe Ende Dezember 2012

Deutliches Plus insbesondere in der Sparte Tiefbau

Einen Auftragsbestand in Höhe von insgesamt 4,91 Milliarden Euro meldeten die in Bayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betriebe mit 20 oder mehr tätigen Personen Ende Dezember 2012. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag der Auftragsbestand damit nominal um 11,4 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. – Vom insgesamt Ende Dezember 2012 registrierten Auftragsbestand entfielen 1,25 Milliarden Euro auf den gewerblichen und industriellen Hochbau (+7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert), 1,07 Milliarden Euro auf den Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+71,0 Prozent) und 1,04 Milliarden Euro auf den Wohnungsbau (+9,1 Prozent). Die Sparte Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen verzeichnete Ende Dezember 2012 einen Auftragsbestand in Höhe von 314,5 Millionen Euro (-17,1 Prozent), der Bereich Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck kam auf 64,1 Millionen Euro (+4,5 Prozent). Im gewerblichen und industriellen Tiefbau betrug der Auftragsbestand zum Berichtszeitpunkt 492,1 Millionen Euro (-27,7 Prozent) und im Straßenbau 671,3 Mill. Euro (+25,9 Prozent).

Auf 4,91 Milliarden Euro bezifferte sich der Auftragsbestand, den die bauhauptgewerblichen Betriebe Bayerns mit mindestens 20 tätigen Personen zum Stichtag Ende Dezember 2012 an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung meldeten. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, übertraf der Auftragsbestand den entsprechenden Vorjahreswert damit nominal um 11,4 Prozent. Nach Bausparten untergliedert zeigte sich dabei Ende Dezember 2012 folgendes Bild: Im gewerblichen und industriellen Hochbau lag der Auftragsbestand mit 1,25 Milliarden Euro am höchsten, gefolgt von der Sparte Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen mit 1,07 Milliarden Euro und dem Wohnungsbau mit 1,04 Milliarden Euro. Im Straßenbau betrug der Auftragsbestand zum Berichtszeitpunkt 671,3 Millionen Euro, im gewerblichen und industriellen Tiefbau 492,1 Millionen Euro. Die Sparte Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck kam auf einen Auftragsbestand in Höhe von 64,1 Millionen Euro. Im Bereich des Hochbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen bezifferte sich diese Größe auf 314,5 Millionen Euro.

Verglichen mit dem Auftragsbestand von vor einem Jahr zeigte sich die höchste Steigerungsrate im Bereich Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen: Dort war Ende Dezember 2012 ein um 71,0 Prozent höherer Auftragsbestand als im Vorjahr zu verzeichnen. Im Straßenbau zeigte sich ein diesbezügliches Plus in Höhe von 25,9 Prozent.

Die Sparte Wohnungsbau legte im Vergleich zum Vorjahreswert um 9,1 Prozent zu. Der Auftragsbestand im gewerblichen und industriellen Hochbau übertraf das Vorjahresniveau um 7,1 Prozent. Ein Zuwachs in Höhe von 4,5 Prozent zeigte sich im Bereich Hochbau für
Organisationen ohne Erwerbszweck. Im gewerblichen und industriellen Tiefbau hingegen lag der Auftragsbestand am Berichtsstichtag um 27,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch in der Sparte Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen war ein Rückgang in Höhe von 17,1 Prozent verglichen mit dem Stand Ende Dezember 2011 zu verzeichnen.

Bauhauptgewerbliche Betriebe mit 20 oder mehr tätigen Personen in Oberbayern wiesen zum Berichtsstichtag einen Auftragsbestand in Höhe von 1,59 Milliarden Euro auf, was eine Steigerung um 23,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet. In Oberfranken betrug die diesbezügliche Steigerungsrate +11,7 Prozent, in Mittelfranken +11,4 Prozent, in Schwaben +11,1 Prozent, in Niederbayern +6,8 und in der Oberpfalz +2,0 Prozent. Etwas unter dem Vorjahresniveau lagen hingegen die Auftragsbestände in Unterfranken (-2,3 Prozent).

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im Januar 2013“ (Bestellnummer: E21003 201301, Preis der Druckausgabe: 7,50 €). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail(vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.