Auf einen Blick

Pressemitteilung

081/2013/35/M
München, den 22. März 2013

Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern im Februar 2013

Baupreise im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent gestiegen

Gemessen am Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden sind die Baupreise in Bayern im Zeitraum von Februar 2012 bis Februar 2013 um 2,2 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich haben sich nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung sowohl die Preise für Roh- (+ 1,8 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (+2,4 Prozent) erhöht.


Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erreichte der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern im Februar 2013 einen Stand von 122,0 (2005=100). Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat bedeutet dies eine durchschnittliche Preissteigerung von 2,2 Prozent.

Im Bereich der Rohbauarbeiten stiegen die Preise im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent. Dabei war die Preisentwicklung der einzelnen Bauarbeiten sehr unterschiedlich. Besonders kräftig zogen die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten (+3,9 Prozent) sowie Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten (+4,0 Prozent) an, während Klempnerarbeiten um 0,1% zurückgingen.

Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber Februar 2012 um 2,4 Prozent. Die höchsten Zuwachsraten waren bei Estricharbeiten (+ 5,1 Prozent) sowie Arbeiten an raumlufttechnischen Anlagen (+ 4,9 Prozent) zu beobachten, während die Preise für Naturwerksteinarbeiten um 0,4 Prozent zurückgingen.

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Preisindizes für Bauwerke in Bayern – 1. Vierteljahr 2013“ (Bestellnummer: M14003 201341, Preis der Druckausgabe: 5,30 €). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.