Auf einen Blick


Pressemitteilung

088/2013/35/M
München, den 02. April 2013

Inflationsrate in Bayern im März bei 1,4 Prozent

Inflationsrate weiterhin auf niedrigem Niveau

Im Vergleich zum März des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,4 Prozent erhöht; im Februar lag die Inflationsrate ebenfalls bei 1,4 Prozent. Nahrungsmittel (+3,2 Prozent) weisen weiterhin eine überdurchschnittlich hohe Steigerungsrate auf. Dabei erhöhten sich binnen Jahresfrist insbesondere die Preise für Obst (+8,4 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+6,1 Prozent) spürbar. Deutlich teurer als im Vorjahr ist auch Strom (+14,0 Prozent), während Heizöl (-6,4 Prozent) und Kraftstoffe (-6,6 Prozent) spürbar billiger wurden. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,4 Prozent gestiegen. Dabei waren bei Kraftstoffen
(-3,7 Prozent) und Heizöl (-2,8 Prozent) Preisrückgänge zu beobachten, während sich Gemüse (+7,2 Prozent) und Pauschalreisen (+5,6 Prozent) binnen Monatsfrist spürbar verteuerten. Mit dem Auslaufen des Winterschlussverkaufs und der Einführung der neuen Frühjahrs- und Sommermode sind im März auch Bekleidung und Schuhe (+5,9 Prozent) teurer geworden.

Verbraucherpreisindex für Bayern Verbraucherpreisindex für Bayern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im März 2013 bei +1,4 Prozent; im vorangegangenen Februar hatte sie ebenfalls +1,4 Prozent betragen. Ohne Berücksichtigung von Heizöl und Kraftstoffen stieg der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich gegenüber dem März des Vorjahres um 3,2 Prozent. Dabei stiegen insbesondere die Preise für Fleisch und Fleischwaren (+6,1 Prozent) sowie für Obst (+8,4 Prozent) überdurchschnittlich. Gemüse hat sich binnen Jahresfrist um 4,1 Prozent verteuert. Deutlich stiegen auch die Preise für Eier (+7,9 Prozent), während Butter (-4,2 Prozent) und Margarine (-2,5 Prozent) billiger waren als im Vorjahr.

Im Energiesektor fielen die Preise für Heizöl gegenüber dem März des Vorjahres um 6,4 Prozent. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein geringfügiger Preisanstieg von 0,3 Prozent zu verzeichnen. Mit 14,0 Prozent stiegen die Strompreise gegenüber dem März des Vorjahres hingegen besonders kräftig. So haben viele Stromanbieter zu Beginn dieses Jahres ihre Preise spürbar angehoben. Die Preise für Kraftstoffe (-6,6 Prozent) gingen binnen Jahresfrist indessen spürbar zurück.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem März des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,2 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im März auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Personalcomputer (-18,4 Prozent), DVD- oder Blu-ray-Player
(-11,0 Prozent), digitale Camcorder (-7,4 Prozent) und Fernsehgeräte (-4,2 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,4 Prozent. Preisrückgänge waren bei Heizöl (-2,8 Prozent) und Kraftstoffen (-3,7 Prozent) zu beobachten, während sich Gemüse (+7,2 Prozent) und Pauschalreisen (+5,6 Prozent) spürbar verteuerten. Mit dem Auslaufen des Winterschlussverkaufs und der Einführung der neuen Frühjahrs- und Sommermode stiegen auch die Preise für Bekleidung und Schuhe (+5,9 Prozent) kräftig.




Ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, März 2013 mit Jahreswerten von 2010 bis 2012 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis März 2013 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,70 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

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