Auf einen Blick

Pressemitteilung

095/2013/53/G
München, den 09. April 2013

Bayerns Importe im Januar 2013 um 11 Prozent gestiegen

Exporte nahmen um 5,5 Prozent zu

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anhand vorläufiger Ergebnisse berichtet, exportierte die bayerische Wirtschaft im Januar 2013 Waren im Wert von 13,2 Milliarden Euro, 5,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, und importierte Waren im Wert von 12,2 Milliarden Euro (+10,9 Prozent). Im Handel mit den EU-Ländern lagen die Ausfuhren bei 7,3 Milliarden Euro (+8,3 Prozent) und die Einfuhren bei 6,8 Milliarden Euro (+12,5 Prozent). Die Exporte in die Länder der Euro-Zone stiegen um 6,4 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro, die Importe aus den Euro-Ländern erhöhten sich um 15,8 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wuchsen die bayerischen Ausfuhren im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,5 Prozent auf rund 13,2 Milliarden Euro zu. Die Einfuhren nahmen im gleichen Zeitraum um 10,9 Prozent auf fast 12,2 Milliarden Euro zu. 55,0 Prozent der Ausfuhren (7,3 Milliarden Euro; +8,3 Prozent) wurden in die Länder der Europäischen Union versandt, darunter gingen 37,0 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (4,9  Milliarden Euro; +6,4 Prozent). 55,9 Prozent der Einfuhren kamen aus den EU-Ländern (6,8 Milliarden Euro; +12,5 Prozent), darunter wurden 36,7 Prozent aller Einfuhren aus den Euro-Ländern eingeführt (4,5 Milliarden Euro; +15,8 Prozent).

Die wichtigsten Exportländer Bayerns im Januar 2013 waren die USA (1,4 Milliarden Euro; +5,9 Prozent), China (1,2 Milliarden Euro; -8,9 Prozent) und Österreich (1,0 Milliarden Euro; -3,6 Prozent). Bei den Importen lag Österreich (1,1 Milliarden Euro; +6,1 Prozent) vor China (1,1 Milliarden Euro; -2,5 Prozent) und den USA (0,9 Milliarden Euro; +32,5 Prozent).

Die höchsten Exporterlöse erzielte die bayerische Wirtschaft im Januar 2013 mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (2,3 Milliarden Euro; -8,8 Prozent), „Maschinen“ (2,0 Milliarden Euro; +4,2 Prozent) und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,0 Milliarden; +7,7 Prozent). Bei den Importgütern lag „Erdöl und Erdgas“ (1,3 Milliarden Euro; ±0,0 Prozent) vor „Maschinen“ (1,2 Milliarden Euro; -5,5 Prozent) und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (0,8 Milliarden; -1,6 Prozent).

Der Außenhandel Bayerns im Januar 2013

- Vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land
------------
Warenuntergruppe

Ausfuhr

Einfuhr

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa

8 386 465

 7,2

8 052 354

 8,6

dar.

EU-Länder (EU 27)

7 265 224

 8,3

6 817 680

 12,5

dar.

Euro-Länder

4 881 234

 6,4

4 469 192

 15,8

dar.

Österreich

1 025 346

- 3,6

1 138 543

 6,1

Afrika

 223 129

 10,6

 531 234

 29,4

Amerika

1 878 058

 7,9

1 029 106

 22,4

dar.

USA

1 388 030

 5,9

 875 654

 32,5

Asien

2 607 852

- 0,2

2 560 332

 10,6

dar.

Volksrepublik China

1 197 265

- 8,9

1 073 719

- 2,5

Australien-Ozeanien

 111 302

- 18,2

 15 584

 29,1

Verschiedenes*)

  26

- 38,5

-

x

 

Insgesamt

 

13 206 832

 5,5

12 188 610

 10,9

 

dar.

Erdöl und Erdgas

 

  93

 25,6

1 296 276

 0,0

Maschinen

 

2 039 972

 4,2

1 230 196

- 5,5

Fahrgestelle, Karosserien, Motoren,

 

Teile und Zubehör für Kraftfahr-

 

zeuge und dgl.

 

1 037 967

 7,7

 796 659

- 1,6

Personenkraftwagen und

 

Wohnmobile

 

2 346 841

- 8,8

 557 455

 50,2

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, nicht ermittelte Länder und Gebiete.




Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Januar 2013“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.