Auf einen Blick


Pressemitteilung

098/2013/55/A
München, den 10. April 2013

Zum Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen mit der Hauptdiagnose Parkinson in den letzten elf Jahren um 62 Prozent gestiegen

Im Jahr 2011 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 5 278 stationäre Behandlungen von Patienten mit Parkinson als Hauptdiagnose durchgeführt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren das 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 62 Prozent mehr als vor elf Jahren. In rund 73 Prozent der stationären Behandlungsfälle waren die Patienten 70 Jahre alt oder älter. Männer waren mit rund 57 Prozent der Fälle geringfügig häufiger wegen Parkinson in Behandlung als Frauen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich des
Welt-Parkinson-Tages am 11. April mitteilt, wurden im Jahr 2011 in den bayerischen Krankenhäusern 5 278 stationäre Krankenhausbehandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose Parkinson durchgeführt, dies waren 8,4 Prozent mehr als 2010 (4 871).

Der Blick auf die mehrjährige Entwicklung zeigt – ausgehend von 3 254 Behandlungsfällen im Jahr 2000 – einen leicht wellenförmigen Anstieg um 62,2 Prozent auf 5 278 Behandlungen im Jahr 2011.

Betrachtet man das Alter und Geschlecht der Patienten, so zeigt sich, dass nahezu 73 Prozent der Behandlungsfälle Patienten mit einem Alter von 70 Jahren oder mehr betrafen und 98 Prozent Patienten, die 50 Jahre alt oder älter waren. Auffallend ist auch, dass Männer relativ häufiger wegen Parkinson stationär behandelt wurden als Frauen: mehr als die Hälfte (57,2 Prozent) der aufgrund von Parkinson bedingten stationären Behandlungsfällen betrafen männliche Patienten.

Stationäre Krankenhausbehandlungen von Patienten mit Parkinson in Bayern 2000 bis 2011 nach Alter Stationäre Krankenhausbehandlungen von Patienten mit Parkinson in Bayern 2000 bis 2011 nach Alter

Hinweis: Da vor dem Berichtsjahr 2000 die Verschlüsselung der Diagnosen noch nach der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme in der Fassung ICD 9 erfolgte und dadurch eine Kontinuität der Auswertungen über einen längeren Zeitraum nur bedingt gegeben wäre, wird auf eine Darstellung der Entwicklung vor 2000 verzichtet.

Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2011“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Eine ungebundene Druckversion kann beim Vertrieb zum Preis von 11,90 € erworben bzw. dort per E-Mail(vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.