Auf einen Blick


Pressemitteilung

105/2013/56/E
München, den 17. April 2013

Höherer Umsatz, aber rückläufige Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Februar

Umsatz im Wohnungsbau um 11,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erwirtschafteten die 1 280 in Bayern ansässigen Betriebe des Bauhauptgewerbes von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen im Februar 2013 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 499,3 Millionen Euro. Damit übertraf der baugewerbliche Umsatz den Vergleichswert vom Februar 2012 nominal um 12,5 Prozent. Im Berichtsmonat Februar 2013 wurden in den genannten Betrieben 3,6 Millionen Arbeitsstunden geleistet, um 11,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die im Februar 2013 verzeichneten Auftragseingänge beliefen sich auf 801,6 Millionen Euro und lagen somit nominal um 13,5 Prozent unter dem Wert vom Februar 2012. Insgesamt 69 854 Personen waren Ende Februar 2013 in den genannten bauhauptgewerblichen Betrieben tätig. Damit lag der Personalstand um 4,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, belief sich der baugewerbliche Umsatz, den die in Bayern ansässigen Betriebe des Bauhauptgewerbes von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen im Februar 2013 erwirtschafteten, auf 499,3 Millionen Euro. Verglichen mit dem Wert vom Februar 2012 bedeutet dies eine nominale Steigerung um 12,5 Prozent. Der im Zeitraum von Januar bis einschließlich Februar 2013 erzielte baugewerbliche Umsatz summierte sich auf 938,0 Millionen Euro. Damit wurde das Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums um 8,6 Prozent übertroffen.

In den einzelnen Bausparten zeigten sich dabei folgende Umsatzentwicklungen: Im Bereich Wohnungsbau wurde im Februar 2013 ein baugewerblicher Umsatz in Höhe von 122,7 Millionen Euro erzielt, um 11,9 Prozent mehr als im Februar 2012. Im gewerblichen Hochbau belief sich der baugewerbliche Umsatz auf 194,3 Millionen Euro (+25,8 Prozent) und im gewerblichen Tiefbau auf 52,7 Millionen Euro (-5,5 Prozent). Die Sparte Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen verzeichnete im Februar 2013 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 35,5 Millionen Euro (-16,7 Prozent), im Bereich Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck waren es 6,6 Millionen Euro (-17,1 Prozent) und im Straßenbau 31,7 Millionen Euro (+5,9 Prozent). In der Sparte Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen wurde ein baugewerblicher Umsatz in Höhe von 55,9 Millionen Euro erzielt, um 28,9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Die Auftragseingänge der bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen beliefen sich im Berichtsmonat Februar 2013 auf insgesamt 801,6 Millionen Euro und lagen damit nominal um 13,5 Prozent unter dem Wert vom Februar 2012. Bezogen auf den Zeitraum von Januar bis einschließlich Februar 2013 summierten sich die Auftragseingänge auf 1,43 Milliarden Euro und blieben damit nominal um 5,7 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau.

Ende Februar 2013 arbeiteten insgesamt 69 854 Menschen in den in Bayern ansässigen Betrieben des Bauhauptgewerbes von Unternehmen mit mindestens 20 tätigen Personen. Damit lag der Personalstand um 4,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Insgesamt 3,6 Millionen Arbeitsstunden wurden im Berichtsmonat in den genannten Betrieben geleistet, um 11,3 Prozent mehr als im Februar 2012.

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im Februar 2013“ (Bestellnummer: E21003 201302, Preis der Druckausgabe: 6,10 €). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.