Auf einen Blick

Pressemitteilung

118/2013/53/G
München, den 06. Mai 2013

Bayerns Außenhandel im Februar rückläufig

Exporte um 1,8 Prozent und Importe um 4,4 Prozent gesunken

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im Februar 2013 Waren im Wert von 13,6 Milliarden Euro und importierte Waren im Wert von 12,0 Milliarden Euro. Die Ausfuhren nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozent ab, die Einfuhren verringerten sich um 4,4 Prozent. 54,8 Prozent der Exporte wurden in die EU-Länder versandt (Importe: 56,7 Prozent), davon gingen wiederum 36,8 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 36,5 Prozent). Die USA, China und Österreich waren die wichtigsten Ausfuhrländer für bayerische Waren. Auf der Einfuhrseite lag Österreich vor China und Italien. Wichtiges Exportgut war „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (2,9 Milliarden Euro), wichtiges Importgut war „Erdöl und Erdgas“ (1,7 Milliarden Euro). – In den ersten zwei Monaten 2013 stiegen die bayerischen Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent auf 26,8 Milliarden Euro und die Importe erhöhten sich um 2,8 Prozent auf 24,2 Milliarden Euro.

Die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft gingen im Februar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat nach vorläufigen Ergebnissen um 1,8 Prozent auf rund 13,6 Milliarden Euro zurück. Waren im Wert von knapp 7,5 Milliarden Euro verkaufte Bayerns Wirtschaft in EU-Mitgliedsstaaten (+0,4 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von rund 5,0 Milliarden Euro (+1,4 Prozent) in die Euro-Länder versandt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, importierte die bayerische Wirtschaft im Februar Waren im Wert von annähernd 12,0 Milliarden Euro (-4,4 Prozent), davon wurden Waren im Wert von knapp 6,8 Milliarden Euro (-0,6 Prozent) aus den Ländern der Europäischen Union bezogen. Die Länder der Euro-Zone lieferten Waren im Wert von nahezu 4,4 Milliarden Euro (-1,1 Prozent) in den Freistaat.

Die wichtigsten Ausfuhrländer Bayerns waren im Februar 2013 die USA (1,5 Milliarden Euro; +0,4 Prozent), China (1,2 Milliarden Euro; -13,5 Prozent) und Österreich (1,0 Milliarden Euro; -10,6 Prozent). Bei den Einfuhren lag Österreich (1,2 Milliarden Euro; -2,0 Prozent) vor China (0,9 Milliarden Euro; -11,4 Prozent) und Italien (0,8 Milliarden Euro; -6,2 Prozent).

Die höchsten Exporterlöse erzielte die bayerische Wirtschaft im Februar 2013 mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (2,9 Milliarden Euro; +1,2 Prozent) und „Maschinen“ (2,1 Milliarden Euro; -14,0 Prozent). Bei den Importen lag „Erdöl und Erdgas“ (1,7 Milliarden Euro; -16,4 Prozent) vor „Maschinen“ (1,2 Milliarden Euro; -15,5 Prozent).

In den ersten beiden Monaten 2013 exportierte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von über 26,8 Milliarden Euro, 1,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, und importierte Waren im Wert von fast 24,2 Milliarden Euro (+2,8 Prozent).

Der Außenhandel Bayerns im Februar und im Jahr 2013

- Vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

Februar

Europa

8 688 453

0,5

7 941 649

-2,9

dar.

EU-Länder (EU 27)

7 452 706

0,4

6 791 610

-0,6

dar.

Euro-Länder

5 008 661

1,4

4 376 692

-1,1

dar.

Frankreich

 989 517

2,0

 524 552

-3,4

Italien

 857 345

-6,8

 843 325

-6,2

Österreich

1 030 425

-10,6

1 205 160

-2,0

Vereinigtes Königreich

 972 786

5,1

 425 878

13,3

Afrika

 245 598

-9,0

 740 969

25,9

Amerika

2 009 934

2,7

 944 049

1,7

dar.

USA

1 484 806

0,4

 691 163

-9,0

Asien

2 523 810

-11,5

2 342 510

-17,0

dar.

Volksrepublik China

1 156 187

-13,5

 895 331

-11,4

Australien-Ozeanien

 137 232

4,2

 9 762

-13,9

Verschiedenes*)

  295

-92,2

-

x

 

Insgesamt

 

13 605 321

-1,8

11 978 940

-4,4

Januar bis Februar

Europa

17 074 918

3,7

15 994 004

2,6

dar.

EU-Länder (EU 27)

14 717 930

4,1

13 609 290

5,5

dar.

Euro-Länder

9 889 896

3,8

8 845 884

6,8

dar.

Frankreich

1 957 151

1,3

1 050 376

-1,7

Italien

1 702 698

-2,7

1 655 758

-1,5

Österreich

2 055 771

-7,2

2 343 703

1,8

Vereinigtes Königreich

1 876 544

12,0

 829 088

10,5

Afrika

 468 727

-0,6

1 272 203

27,3

Amerika

3 887 992

5,1

1 973 153

11,5

dar.

USA

2 872 836

2,9

1 566 817

10,3

Asien

5 131 662

-6,1

4 902 841

-4,6

dar.

Volksrepublik China

2 353 452

-11,2

1 969 050

-6,8

Australien-Ozeanien

 248 534

-7,2

 25 346

8,2

Verschiedenes*)

  321

-91,6

-

x

 

Insgesamt

 

26 812 154

1,6

24 167 550

2,8

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.




Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Februar 2013“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.