Auf einen Blick


Pressemitteilung

134/2013/53/H
München, den 21. Mai 2013

Güterumschlag der Binnenschifffahrt an der Donau im ersten Quartal 2013 gestiegen

Güterumschlag des Maingebiets allerdings rückläufig

Der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt stieg im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, nahm der Güterumschlag des Donaugebiets um 19,4 Prozent auf 646 000 Tonnen zu, während der Güterumschlag des Maingebiets um 3,7 Prozent auf 896 000 Tonnen zurückging. Damit entfielen 58,1 Prozent des bayerischen Güterumschlags auf die Mainhäfen und 41,9 Prozent auf die Donauhäfen. Die umschlagstärksten Häfen am Main waren Aschaffenburg, Nürnberg und Lengfurt, an der Donau waren es Regensburg, Straubing-Sand und Kelheim.

Die bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg schlugen in den ersten drei Monaten 2013 mehr als 1,541 Millionen Tonnen Güter um, 4,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, wurden gut 986 000 Tonnen in den bayerischen Häfen ausgeladen und rund 555 000 Tonnen eingeladen. Im Maingebiet nahm der Güterumschlag im ersten Vierteljahr 2013 um 3,7 Prozent auf knapp 896 000 Tonnen ab, im Donaugebiet stieg er hingegen um 19,4 Prozent auf fast 646 000 Tonnen. Damit entfielen 58,1 Prozent des Güterumschlags der bayerischen Binnenschifffahrt auf den Main und 41,9 Prozent auf die Donau. Die umschlagstärksten Häfen am Main waren Aschaffenburg mit 175 000 Tonnen 
(-17,0 Prozent), Nürnberg mit 135 000 Tonnen (+19,2 Prozent) und Lengfurt mit 96 000 Tonnen
(-20,7 Prozent). Die größten Donauhäfen waren Regensburg (324 000 Tonnen; +67,8 Prozent), Straubing-Sand (92 000 Tonnen; -13,8 Prozent) und Kelheim (90 000 Tonnen; -12,5 Prozent).

Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei war mit einem Güterumschlag von 351 000 Tonnen bzw. 22,8 Prozent die umschlagstärkste Güterabteilung vor Chemische Erzeugnisse etc. (224 000 Tonnen; 14,5 Prozent), Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (199 000 Tonnen; 12,9 Prozent), Erze, Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse (177 000 Tonnen; 11,5 Prozent) und Sonstige Mineralerzeugnisse (Glas, Zement, Gips etc.; 170 000 Tonnen; 11,0 Prozent). Weitere bedeutende Gütergruppen in der bayerischen Binnenschifffahrt waren Sekundärrohstoffe, Abfälle, Metalle und Metallerzeugnisse, Nahrungs- und Genussmittel, Kohle, rohes Erdöl und Erdgas sowie Holzwaren, Papier, Pappe, Druckerzeugnisse.

Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt seit 2005 jeweils im 1. Quartal Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt seit 2005 jeweils im 1. Quartal

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht "Binnenschifffahrt in Bayern im März 2013". Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Die Ausweisung der in der Binnenschifffahrt transportierten Güter erfolgt nach der NST-2007.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.