Auf einen Blick


Pressemitteilung

141/2013/35/M
München, den 29. Mai 2013

Inflationsrate in Bayern im Mai bei 1,5 Prozent

Kräftiger Preisanstieg bei Nahrungsmitteln; Butter sogar um 11 Prozent teurer

Im Vergleich zum Mai des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,5 Prozent erhöht; im April hat die Inflationsrate bei 1,2 Prozent gelegen. Spürbar gestiegen sind die Preise für Nahrungsmittel (+4,5 Prozent). Dabei haben sich binnen Jahresfrist insbesondere die Preise für Gemüse (+12,3 Prozent), Obst (+7,8 Prozent) sowie Butter (+11,0 Prozent) deutlich erhöht. Eine überdurchschnittliche Teuerungsrate weist weiterhin auch Strom (+13,9 Prozent) auf, während Heizöl (-5,2 Prozent) und Kraftstoffe (-4,0 Prozent) im Jahresvergleich billiger geworden sind. Kräftige Preisrückgänge sind auch weiterhin bei vielen technischen Produkten zu beobachten. So waren beispielsweise Personalcomputer (-14,2 Prozent) oder auch digitale Kameras (-8,8 Prozent) deutlich billiger als im Vorjahr. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,4 Prozent gestiegen. Hierzu haben insbesondere die saisonbedingten kräftigen Preiserhöhungen bei Pauschalreisen (+8,0 Prozent) beigetragen. Auch Butter (+8,8 Prozent) ist gegenüber dem Vormonat spürbar teurer geworden. Etwas billiger als im Vormonat waren hingegen Heizöl (-1,3 Prozent) und Kraftstoffe (-1,1 Prozent).


Verbraucherpreisindex für Bayern Verbraucherpreisindex für Bayern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Mai 2013 bei +1,5 Prozent; im vorangegangenen April hatte sie +1,2 Prozent betragen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe berechnet, wäre der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Mai des Vorjahres um 4,5 Prozent erhöht. Dabei sind insbesondere die Preise für Gemüse (+12,3 Prozent) und Obst (+7,8 Prozent) sowie Speisefette und -öle (+5,7 Prozent) überdurchschnittlich gestiegen. Von den Speisefetten und -ölen hat sich insbesondere Butter (+11,0 Prozent) binnen Jahresfrist spürbar verteuert. Margarine hingegen war um 6,0 Prozent günstiger als im Vorjahr.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Mai des Vorjahres um 5,2 Prozent gefallen. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein geringfügiger Preisanstieg von 0,9 Prozent zu verzeichnen. Mit 13,9 Prozent sind die Strompreise gegenüber dem Mai des Vorjahres hingegen besonders kräftig gestiegen. So haben viele Stromanbieter zu Beginn dieses Jahres ihre Preise spürbar angehoben. Die Preise für Kraftstoffe (-4,0 Prozent) sind binnen Jahresfrist indessen zurückgegangen.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Mai des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,2 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Mai auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Personalcomputer (-14,2 Prozent), DVD- oder
Blu-ray-Player (-13,5 Prozent), digitale Camcorder (-7,7 Prozent) und Fernsehgeräte
(-4,8 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,4 Prozent gestiegen. Hierzu beigetragen haben u. a. die saisonbedingten kräftigen Preiserhöhungen bei Pauschalreisen (+8,0 Prozent). Aber auch Butter (+8,8 Prozent) hat sich gegenüber dem Vormonat spürbar verteuert. Leichte Preisrückgänge waren hingegen bei Heizöl (-1,3 Prozent) und Kraftstoffen (-1,1 Prozent) zu beobachten.


Hinweis:
Die Presseinformation zum Berichtsmonat Mai 2013 enthält vorläufige Ergebnisse.

Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Mai 2013 mit Jahreswerten von 2010 bis 2012 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Mai 2013 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,70 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

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