Auf einen Blick


Pressemitteilung

144/2013/56/F
München, den 03. Juni 2013

Auftragsbestand im bayerischen Bauhauptgewerbe Ende März 2013 um 6,9 Prozent über Vorjahresniveau

Deutliches Plus im Straßenbau, leicht rückläufige Tendenz im Wohnungsbau

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung meldeten die in Bayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen für Ende März 2013 einen Auftragsbestand in Höhe von insgesamt 6,04 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresstand bedeutet dies ein nominales Plus von 6,9 Prozent. – Vom insgesamt Ende März 2013 registrierten Auftragsbestand bezogen sich 1,44 Milliarden Euro auf den gewerblichen und industriellen Hochbau (+6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert), 1,27 Milliarden Euro auf den Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+18,5 Prozent) und 1,16 Milliarden Euro auf den Wohnungsbau (-4,0 Prozent). Auf die Sparte Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen entfiel Ende März 2013 ein Auftragsbestand in Höhe von 352,5 Millionen Euro (-0,7 Prozent), auf den Bereich Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck kamen 68,4 Millionen Euro (-2,3 Prozent). Im gewerblichen und industriellen Tiefbau belief sich der Auftragsbestand zum Berichtszeitpunkt auf 679,7 Millionen Euro
(-15,7 Prozent) und im Straßenbau auf 1,07 Milliarden Euro (+36,1 Prozent).

Auf 6,04 Milliarden Euro bezifferte sich der Auftragsbestand, den die bauhauptgewerblichen Betriebe Bayerns von Unternehmen mit mindestens 20 tätigen Personen zum Stichtag Ende März 2013 an das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung meldeten. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, übertraf der Auftragsbestand den entsprechenden Vorjahreswert damit nominal um 6,9 Prozent. Nach Bausparten untergliedert zeigte sich dabei Ende März 2013 folgendes Bild: Im gewerblichen und industriellen Hochbau lag der Auftragsbestand mit 1,44 Milliarden Euro am höchsten, gefolgt von der Sparte Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen mit 1,27 Milliarden Euro und dem Wohnungsbau mit 1,16 Milliarden Euro. Im Straßenbau betrug der Auftragsbestand zum Berichtszeitpunkt 1,07 Milliarden Euro, im gewerblichen und industriellen Tiefbau 679,7 Millionen Euro. Im Bereich des Hochbaus für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen bezifferte sich diese Größe auf 352,5 Millionen Euro. Die Sparte Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck kam auf einen Auftragsbestand in Höhe von 68,4 Millionen Euro.

Verglichen mit dem Auftragsbestand von vor einem Jahr zeigte sich die höchste Steigerungsrate im Straßenbau; in diesem Bereich übertraf der Ende März 2013 registrierte Auftragsbestand den Vorjahreswert um 36,1 Prozent. In der Sparte Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen lag der Auftragsbestand um 18,5 Prozent höher als vor einem Jahr, im gewerblichen und industriellen Hochbau betrug die Steigerungsrate 6,1 Prozent. Rückläufig zeigten sich die Auftragsbestände hingegen in den Bereichen Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-0,7 Prozent), Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck
(-2,3 Prozent), im Wohnungsbau (-4,0 Prozent) und im gewerblichen und industriellen Tiefbau
(-15,7 Prozent).

Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im April 2013“ (Bestellnummer:
E21003 201304, Preis der Druckausgabe: 7,50 €). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.