Auf einen Blick

Pressemitteilung

152/2013/53/G
München, den 06. Juni 2013

Mehr Gäste, aber weniger Übernachtungen im April

Oberbayern zweifach im Plus, vier Regierungsbezirke mit zweifachem Minus

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in den 12 300 geöffneten Beherbergungsbetrieben in Bayern im April 2013 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent auf 2,3 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen ging hingegen um 4,0 Prozent auf 5,8 Millionen zurück. Während die Zahl der Gästeankünfte (+14,7 Prozent) und Übernachtungen (+17,7 Prozent) aus dem Ausland kräftig stieg, nahm die Zahl der Gästeankünfte (-1,1 Prozent) und Übernachtungen (-8,4 Prozent) aus Deutschland ab. Unter den Regierungsbezirken verbuchte einzig Oberbayern sowohl bei Gästeankünften (+6,4 Prozent) als auch bei Übernachtungen (+3,8 Prozent) einen Zugewinn. Deutliche Zuwächse verzeichneten die Großstädte München (Gästean-künfte: +6,1 Prozent; Übernachtungen: +9,5 Prozent) und Nürnberg (Gästeankünfte: +19,6 Prozent; Übernachtungen: +13,8 Prozent). – In den ersten vier Monaten 2013 stieg die Zahl der Gästeankünfte in Bayern um 2,9 Prozent auf 8,4 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm um 1,1 Prozent auf 22,3 Millionen zu.

Die gut 12 300 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Gästebetten (einschl. der Campingplätze) zählten nach vorläufigen Ergebnissen im April 2013 über 2,3 Millionen Gästeankünfte, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, und gut 5,8 Millionen Übernachtungen (-4,0 Prozent). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, stieg die Zahl der Gästeankünfte (+14,7 Prozent) und Übernachtungen (+17,7 Prozent) aus dem Ausland zweistellig, die Zahl der Gästeankünfte
(-1,1 Prozent) und Übernachtungen (-8,4 Prozent) aus Deutschland sank hingegen.

Eine entscheidende Rolle für die ungünstige Entwicklung bei einigen Betriebsarten wie den Campingplätzen (Gästeankünfte: -40,2 Prozent; Übernachtungen: -39,9 Prozent) und den Ferienzentren, -häusern und –wohnungen (Gästeankünfte: -22,9 Prozent;
Übernachtungen: -27,9 Prozent) dürften die im Vergleich zum Vorjahr früheren Osterferien im Jahr 2013 (teils bereits im März) sowie das ungünstige Wetter gespielt haben. Durchwegs positiv verlief der April nur für die Hotels (Gästeankünfte: +7,1 Prozent; Übernachtungen: +2,3 Prozent).

Mehr Gästeankünfte (+6,4 Prozent) und Übernachtungen (+3,8 Prozent) meldete der Regierungsbezirk Oberbayern. In Mittel- (Gästeankünfte: +7,6 Prozent;
Übernachtungen: -0,2 Prozent) und Unterfranken (Gästeankünfte: +1,1 Prozent; Übernachtungen: -7,0 Prozent) stiegen die Gästeankünfte bei weniger Übernachtungen. In allen anderen Regierungsbezirken gingen Gästeankünfte und Übernachtungen zurück. Deutlich über dem Vorjahreswert lagen die Zuwachsraten in der bayerischen Landeshauptstadt München (Gästeankünfte: +6,1 Prozent; Übernachtungen: +9,5 Prozent) und in der fränkischen Metropole Nürnberg (Gästeankünfte: +19,6 Prozent; Übernachtungen: +13,8 Prozent).

Von Januar bis April 2013 stieg die Zahl der Gästeankünfte in Bayern um 2,9 Prozent auf knapp 8,4 Millionen, die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um 1,1 Prozent auf rund 22,3 Millionen.


<Bayerns Fremdenverkehr im Jahr 2013

- Vorläufige Ergebnisse -

 

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

April

Januar bis April

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

Hotels

 

1 205 594

7,1

2 471 107

2,3

4 360 642

4,1

9 313 376

2,7

Hotels garnis

 

 414 165

2,0

 930 248

-0,6

1 502 965

3,5

3 462 517

1,9

Gasthöfe

 

 257 404

1,4

 529 182

-4,4

 873 264

0,6

1 868 186

-1,0

Pensionen

 

 98 726

-2,7

 271 804

-8,4

 380 299

4,2

1 130 127

2,6

 

 

Hotellerie zusammen

 

1 975 889

4,7

4 202 341

0,0

7 117 170

3,5

15 774 206

2,1

 

 

Jugendherbergen und Hütten

 

 65 507

-3,8

 158 509

-8,0

 235 777

4,8

 586 411

3,5

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

 134 760

13,6

 380 653

-0,9

 512 440

0,8

1 503 846

-0,5

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

 60 596

-22,9

 305 097

-27,9

 301 486

1,0

1 681 119

-2,0

Campingplätze

 

 47 246

-40,2

 158 256

-39,3

 93 822

-22,6

 378 707

-18,7

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

 34 324

0,9

 608 518

-1,2

 134 949

2,2

2 374 849

0,8

 

 

Insgesamt

 

2 318 322

2,3

5 813 374

-4,0

8 395 644

2,9

22 299 138

1,1

davon aus dem

 

 

Inland

 

1 747 327

-1,1

4 609 306

-8,4

6 464 226

1,3

18 131 556

-0,6

Ausland

 

 570 995

14,7

1 204 068

17,7

1 931 418

8,6

4 167 582

8,8

 

davon

 

 

Oberbayern

 

1 082 799

6,4

2 510 274

3,8

3 976 931

5,5

9 503 592

4,6

dar.

München

 

 507 633

6,1

1 060 153

9,5

1 812 183

7,0

3 675 065

9,4

Niederbayern

 

 208 590

-6,4

 815 084

-9,5

 780 156

2,3

3 151 243

-0,4

Oberpfalz

 

 135 463

-0,2

 328 801

-6,8

 466 816

0,1

1 199 980

0,0

Oberfranken

 

 134 565

-4,2

 344 517

-10,9

 439 875

-2,8

1 160 741

-4,8

Mittelfranken

 

 273 644

7,6

 535 932

-0,2

 933 552

0,7

1 924 975

-2,4

dar.

Nürnberg

 

 123 470

19,6

 210 214

13,8

 431 509

5,5

 797 205

1,8

Unterfranken

 

 193 070

1,1

 499 929

-7,0

 638 250

0,9

1 693 348

-2,7

Schwaben

 

 290 191

-4,3

 778 837

-15,8

1 160 064

1,0

3 665 259

-0,4



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im April und Winterhalbjahr 2012/2013“ (Bestellnummer: G41003). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail(vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.