Auf einen Blick

Pressemitteilung

154/2013/53/H
München, den 07. Juni 2013

12,3 Prozent weniger Unfälle mit Personenschaden im April

Zahl der Verunglückten um 15,5 Prozent gesunken

Im April 2013 wurde die bayerische Polizei zu 28 084 Straßenverkehrsunfällen gerufen, 0,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen weiter berichtet, waren darunter 23 924 so genannte „Bagatellunfälle“, bei denen weder ein Personenschaden noch ein schwerwiegender Sachschaden entstand und auch kein Beteiligter unter dem Einfluss berauschender Mittel stand (+2,6 Prozent). Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden verringerte sich um 12,3 Prozent auf 3 418, dabei verunglückten 4 483 Personen (-821 bzw. -15,5 Prozent). Im April wurden 41 Personen im Straßenverkehr getötet (-1 bzw.
-2,4 Prozent) und 4 442 verletzt (-820 bzw. -15,6 Prozent). – Von Januar bis April 2013 erfasste die bayerische Polizei 114 867 Straßenverkehrsunfälle, 2 194 mehr als im Vorjahreszeitraum, 149 Personen verloren bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben (-14) und 17 260 Personen wurden verletzt (-2 148).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, registrierte die bayerische Polizei im April dieses Jahres 28 084 Straßenverkehrsunfälle, 29 weniger als im Vorjahresmonat. Bei 3 418 Unfällen mit Personenschaden (-480) verunglückten 4 483 Personen (-821), davon wurden 41 Personen getötet (-1), 759 schwer verletzt (-175) und 3 683 leicht verletzt (-645).

Die bayerische Polizei wurde im April zu 24 666 Unfällen mit ausschließlich Sachschaden gerufen (+451). Bei 635 dieser Unfälle (-135) lag eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit vor (Bußgeld) und mindestens ein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Bei 107 Unfällen (-30) waren zwar alle Kraftfahrzeuge fahrbereit, aber mindestens ein Unfallbeteiligter stand unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln. Die verbleibenden 23 924 Unfälle mit lediglich Sachschaden (+616) waren so genannte „Bagatellunfälle“, Sachschadensunfälle bei denen keine der vorher genannten Bedingungen zutraf.

In den ersten vier Monaten 2013 erfasste die bayerische Polizei 114 867 Straßenverkehrsunfälle, 2 194 mehr als im Vorjahreszeitraum, darunter 12 641 Unfälle mit Personenschaden (-1 543). Bei diesen Straßenverkehrsunfällen verloren 149 Personen ihr Leben (-14), 2 573 wurden schwer verletzt (-557) und 14 687 leicht verletzt (-1 591).

Straßenverkehrsunfälle und Verunglückte in Bayern im April 2013

Vorläufige Ergebnisse

 

Unfälle
-----
Verunglückte

April

Veränderung

Januar bis April

Veränderung

2013

2012*)

2013

2012*)

Anzahl

in %

Anzahl

in %

 

 

Straßenverkehrsunfälle insgesamt

 

28 084

28 113

- 29

-0,1

114 867

112 673

2 194

1,9

dav.

Unfälle mit Personenschaden

 

3 418

3 898

- 480

-12,3

12 641

14 184

-1 543

-10,9

Unfälle mit nur Sachschaden

 

24 666

24 215

 451

1,9

102 226

98 489

3 737

3,8

dav.

Schwerwiegende Unfälle mit

 

 

   Sachschaden im engeren Sinne

 

 635

 770

- 135

-17,5

4 230

4 011

 219

5,5

Sonstige Sachschadensunfälle unter

 

 

   dem Einfluss berauschender Mittel

 

 107

 137

- 30

-21,9

 536

 617

- 81

-13,1

Übrige Sachschadensunfälle

 

23 924

23 308

 616

2,6

97 460

93 861

3 599

3,8

 

Verunglückte insgesamt

 

4 483

5 304

- 821

-15,5

17 409

19 571

-2 162

-11,0

dav.

Getötete

 

 41

 42

- 1

-2,4

 149

 163

- 14

-8,6

Verletzte

 

4 442

5 262

- 820

-15,6

17 260

19 408

-2 148

-11,1

dav.

Schwerverletzte

 

 759

 934

- 175

-18,7

2 573

3 130

- 557

-17,8

Leichtverletzte

 

3 683

4 328

- 645

-14,9

14 687

16 278

-1 591

-9,8

___________

*) Endgültige Ergebnisse.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Straßenverkehrsunfälle in Bayern im April 2013“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.