Auf einen Blick


Pressemitteilung

167/2013/54/K
München, den 20. Juni 2013

Bayerns Väter bundesweit an der Spitze

Väter von mehr als 37 000 Kindern bezogen 2011 Elterngeld

Im Jahr 2011 wurden in Bayern 103 668 Kinder geboren, darunter waren 37 093 Kinder, deren Vater Elterngeld bezogen hat. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, stieg die Väterbeteiligung beim Elterngeld um 7,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 bei einem gleichzeitigen Geburtenrückgang von 1,5 Prozent 105 251 (2010) auf 103 668 (2011). Mit 35,8 hatte Bayern damit bundesweit die höchste Väterbeteiligung.

Das zum 1. Januar 2007 eingeführte Elterngeld steht allen Müttern und Vätern zu, die einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben und mit ihrem Kind in einem Haushalt leben. Elterngeld kann in den ersten 14 Lebensmonaten des Kindes in
Anspruch genommen werden, wobei ein Elternteil diese Leistung für mindestens 2 Monate und höchstens 12 Monate beziehen kann.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, stieg die Väterbeteiligung beim Elterngeld im Jahr 2011 auf 37 093 Väter. Verglichen mit dem Jahr 2010 war dies ein Anstieg um 7,3 Prozent bei einem gleichzeitigen Geburtenrückgang von
1,5 Prozent 105 251 (2010) auf 103 668 (2011). Im Jahr 2010 lag die Väterbeteiligung beim Elterngeld noch bei 34 581. Mit 35,8 Prozent wies Bayern damit im Jahr 2011 die höchste Väterbeteiligung bundesweit auf - der Bundesdurchschnitt lag bei 27,3 Prozent.

83,3 Prozent oder 30 150 Väter bezogen Elterngeld für eine Dauer von 2 Monaten. Die durchschnittliche Dauer von Elterngeldbezug der Väter lag 2011 bei 2,9 Monaten.

Betrachtet man die kreisfreien Städte und Landkreise Bayerns näher, so stellt man fest, dass in den kreisfreien Städten Bamberg (39,6 Prozent) und Erlangen (39,1 Prozent) sowie in den Landkreisen Cham (46,2 Prozent) und Main-Spessart (45,2 Prozent) der prozentuale Anteil der Väterbeteiligung am höchsten war. In den kreisfreien Städten Straubing (20,8 Prozent) und Coburg (22,6 Prozent) sowie in den Landkreisen Kulmbach (28,9 Prozent) und Wunsiedel (29,3 Prozent) lag der Anteil am niedrigsten.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.