Auf einen Blick


Pressemitteilung

181/2013/35/M
München, den 28. Juni 2013

Inflationsrate in Bayern im Juni bei 1,8 Prozent

Preise für Nahrungsmittel steigen weiter

Im Vergleich zum Juni des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,8 Prozent erhöht; im Mai hat die Inflationsrate bei 1,5 Prozent gelegen. Überdurchschnittliche Teuerungsraten weisen nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung weiterhin Nahrungsmittel (+4,7 Prozent) auf. Dabei sind insbesondere die Preise für Obst (+11,0 Prozent), Gemüse (+9,6 Prozent) sowie Butter (+20,9 Prozent) spürbar gestiegen. Deutlich günstiger als im Vorjahr war hingegen Kaffee (-10,9 Prozent). Auch Heizöl (-4,0 Prozent) hat sich gegenüber dem Vorjahr verbilligt. Kräftige Preisrückgänge sind zudem weiterhin bei vielen technischen Produkten zu beobachten. So waren beispielsweise Personalcom-puter (-15,4 Prozent) oder auch digitale Kameras (-8,5 Prozent) deutlich billiger als im Vorjahr. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,1 Prozent gestiegen. Überdurchschnittlich haben sich die Preise für Butter (+3,9 Prozent) erhöht. Auch Pauschalreisen (+5,0 Prozent) waren teurer als im Vormonat. Bei Heizöl (-1,4 Prozent) hingegen konnte ein leichter Preisrückgang beobachtet werden.

Verbraucherpreisindex für Bayern Verbraucherpreisindex für Bayern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Juni 2013 bei +1,8 Prozent; im vorangegangenen Mai hatte sie +1,5 Prozent betragen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe berechnet, wäre der Verbraucherpreisindex um 1,9 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Juni des Vorjahres um 4,7 Prozent erhöht. Dabei sind insbesondere die Preise für Obst (+11,0 Prozent), Gemüse (+9,6 Prozent) sowie Speisefette und -öle (+9,6 Prozent) überdurchschnittlich gestiegen. Von den Speisefetten und -ölen hat sich insbesondere Butter (+20,9 Prozent) binnen Jahresfrist spürbar verteuert. Kaffee hingegen war um 10,9 Prozent günstiger als im Vorjahr.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Juni des Vorjahres um 4,0 Prozent gefallen. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein geringfügiger Preisanstieg von 1,1 Prozent zu verzeichnen. Mit 13,5 Prozent sind die Strompreise gegenüber dem Juni des Vorjahres hingegen besonders kräftig gestiegen. So haben viele Stromanbieter zu Beginn dieses Jahres ihre Preise spürbar angehoben. Kraftstoffe (-0,7 Prozent) waren im Juni geringfügig günstiger als im Juni des Vorjahres.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Juni des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,2 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Juni auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Personalcomputer (-15,4 Prozent), digitale Kameras (-8,5 Prozent), DVD- oder Blu-ray-Player (-7,9 Prozent), und Fernsehgeräte
(-7,2 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,1 Prozent gestiegen. Nahrungsmittel sind binnen Monatsfrist um 0,5 Prozent teurer geworden. Dabei haben sich die Preise für Butter (+3,9 Prozent) vergleichsweise kräftig erhöht. Auch Pauschalreisen (+5,0 Prozent) waren teurer als im Vormonat. Leichte Preisrückgänge konnten hingegen bei Heizöl (-1,4 Prozent) beobachtet werden.



Hinweis
Die Presseinformation zum Berichtsmonat Juni 2013 enthält vorläufige Ergebnisse.

Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Juni 2013 mit Jahreswerten von 2010 bis 2012 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Juni 2013 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

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