Auf einen Blick


Pressemitteilung

182/2013/57/B
München, den 01. Juli 2013

Seit 2007 wurden in Bayern 1 123 neue Professuren geschaffen

2012 waren an Bayerns Hochschulen und Hochschulkliniken 98 695 Personen beschäftigt

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren Ende 2012 an den Hochschulen des Freistaats (einschließlich der Universitätskliniken) 98 695 Personen beschäftigt. Nach den vorläufigen Ergebnissen der Hochschulverwaltungen lag der Anteil des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals bei 56,6 Prozent. Das waren 5,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit fiel der Anstieg in dieser Personalgruppe stärker aus als beim Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personal. (2,5 Prozent).

Anfang Dezember 2012 meldeten die Verwaltungen der Hochschulen und Hochschulkliniken in Bayern insgesamt 98 695 Beschäftigte (ohne 13 857 studentische Hilfskräfte). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren damit 4,1 Prozent mehr Personen im Hochschulbereich tätig als ein Jahr zu vor. Im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich waren 55 884 Personen beschäftigt (56,6 Prozent), im Verwaltungsbereich 42 811. Damit stieg gegenüber dem Vorjahr die Zahl des wissenschaftlich-künstlerischen Personals erneut stärker (2 834 Personen oder 5,3 Prozent) als die des Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personals (1 054 bzw. 2,5 Prozent).

Der überwiegende Teil des wissenschaftlich-künstlerischen Hochschulpersonals (34 249 Personen oder 61,3 Prozent) war hauptberuflich tätig. Ihre Zahl stieg mit 4,6 Prozent allerdings etwas langsamer als die des nebenberuflich tätigen Personals (6,6 Prozent), zu dem Lehrbeauftragte, Gast- und Honorarprofessoren sowie wissenschaftliche Hilfskräfte gehören.

Ende 2012 lehrten und forschten an Bayerns Hochschulen 1 065 Professorinnen und 5 307 Professoren. Damit wurden in den letzten fünf Jahren 1 123 neue Professuren geschaffen, das entspricht einem Zuwachs von 21,4 Prozent seit 2007. Dabei erhöhte sich die Zahl der Professorinnen mit 68,5 Prozent deutlich stärker als die ihrer männlichen Kollegen (14,9 Prozent). 2012 wurden etwa ein Sechstel (16,7 Prozent) der Professuren von Frauen wahrgenommen. Fünf Jahre zuvor waren es 12,0 Prozent.

Daneben waren 2012 an Bayerns Hochschulen hauptberuflich 999 Dozenten und Assistenten
(-11,2 Prozent) und 24 922 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter (+5,6 Prozent) beschäftigt. In der Lehre waren zudem 1 956 hauptberufliche Lehrkräfte für besondere Aufgaben (+ 4,8 Prozent) sowie 14 082 nebenberufliche Lehrbeauftragte (+1,8) tätig.

Im Wintersemester 2012/2013 waren in Bayern 332 764 Studierende (ohne Beurlaubte) immatrikuliert. Das waren 31,3 Prozent mehr als im Wintersemester 2007/2008. Dem stand im wissenschaftlich-künstlerischen Bereich unter Berücksichtigung der Teilzeiteffekte eine Personalkapazität von 24 645,1 Vollzeitäquivalenten gegenüber (+ 23,9 Prozent). Die sogenannte Betreuungsrelation erreichte damit einen Wert von 13,5. Sie war damit trotz des starken Anstiegs der Studierendenzahl nur etwas ungünstiger als fünf Jahre zuvor (12,7).

Grafische Darstellung der Betreuungsrelationen an den Hochschulen Bayerns seit 2007 Grafische Darstellung der Betreuungsrelationen an den Hochschulen Bayerns seit 2007

Vorläufige Ergebnisse für einzelne Hochschulen können im Internet als Datei kostenlos unter https://www.statistik.bayern.de/statistik/hochschulen heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.