Auf einen Blick

Pressemitteilung

190/2013/53/G
München, den 08. Juli 2013

Im Mai Niederbayern und Schwaben im bayerischen Fremdenverkehr führend

Bayerischer Wald, Allgäu und Chiemgau mit höchsten Zuwächsen bei Übernachtungen

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung sank im Mai 2013 die Zahl der Gästeankünfte in den 12 500 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetrieben gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8 Prozent auf 2,8 Millionen, die Zahl der Übernachtungen stieg hingegen um 0,5 Prozent auf 7,6 Millionen. Entgegen dem Landesdurchschnitt verzeichneten Niederbayern und Schwaben Zuwächse sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen. Mit Ausnahme einer Zunahme bei den Übernachtungen in der Oberpfalz ging die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen in den anderen Regierungsbezirken zurück. Der Bayerische Wald, das Allgäu und der Chiemgau waren die bayerischen Tourismusregionen mit den höchsten Zuwächsen bei den Übernachtungen im Mai. Das Bayerische Golf- und Thermenland verzeichnete einen zweistelligen Anstieg bei der Zahl der Gästeankünfte. - In den ersten fünf Monaten 2013 erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 11,2 Millionen und die Zahl der Übernachtungen um 0,9 Prozent auf 29,9 Millionen.

Die knapp 12 500 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Gästebetten (einschl. der Campingplätze) zählten nach vorläufigen Ergebnissen im Mai 2013 gut 2,8 Millionen Gästeankünfte, 0,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, und knapp 7,6 Millionen Übernachtungen (+0,5 Prozent). Die Zahl der Gästeankünfte aus Deutschland
(-0,1 Prozent) verringerte sich nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung geringfügig, wogegen die Zahl der Übernachtungen deutscher Gäste um 1,0 Prozent zunahm. Bei der Zahl der Gästeankünfte und der Übernachtungen aus dem Ausland mussten dagegen Einbußen hingenommen werden (-3,2 Prozent bzw. 2,0 Prozent).

Unter den Betriebsarten konnten lediglich die Ferienzentren, -häuser, -wohnungen (Gästeankünfte: +18,6 Prozent; Übernachtungen: +16,9 Prozent) und die Hotels (Gästeankünfte: +0,6 Prozent; Übernachtungen: +1,1 Prozent) Zunahmen sowohl bei den Gästeankünften als auch bei den Übernachtungen verbuchen.

In Niederbayern (Gästeankünfte: +7,4 Prozent; Übernachtungen: +5,9 Prozent) und Schwaben (Gästeankünfte: +1,8 Prozent; Übernachtungen: +4,7 Prozent) nahmen im Mai 2013 Gästeankünfte und Übernachtungen zu. Die Oberpfalz verzeichnete ein Plus bei den Übernachtungen (Gästeankünfte: -3,5 Prozent; Übernachtungen: +0,4 Prozent). In Oberbayern und in Franken ging jeweils die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen zurück.

Die Entwicklung stellte sich im Mai 2013 auch für die Fremdenverkehrsregionen unterschiedlich dar: Eine positive Bilanz sowohl bei Gästeankünften als auch bei Übernachtungen verzeichneten die Fränkische Schweiz, das Fränkische Weinland und die Rhön (Franken), der Bayerische Wald und das Bayerische Golf- und Thermenland (Niederbayern/Oberpfalz), das Allgäu (Schwaben), die Landeshauptstadt München, das Starnberger-Fünf-Seen-Land, die Zugspitz-Region, der Chiemgau und das Berchtesgadener Land (Oberbayern).

Von Januar bis Mai 2013 stieg die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf gut 11,2 Millionen, die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um 0,9 Prozent auf knapp 29,9 Millionen.


Bayerns Fremdenverkehr im Jahr 2013

- Vorläufige Ergebnisse -

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

Mai

Januar bis Mai

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

 

 

Hotels

 

1 359 500

0,6

2 930 913

1,1

5 716 388

3,2

12 238 118

2,3

Hotels garnis

 

 480 522

-2,0

1 142 624

-1,1

1 982 570

2,1

4 602 638

1,1

Gasthöfe

 

 335 568

-5,4

 716 223

-5,0

1 206 947

-1,3

2 578 753

-2,4

Pensionen

 

 136 794

-0,6

 412 299

1,0

 516 739

2,8

1 541 947

2,1

Hotellerie zusammen

 

2 312 384

-0,9

5 202 059

-0,3

9 422 644

2,3

20 961 456

1,4

Jugendherbergen und Hütten

 

 87 539

-2,0

 195 099

-6,2

 322 930

2,8

 779 920

0,7

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

 130 050

-11,4

 399 578

-8,4

 641 852

-2,0

1 901 056

-2,4

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

 115 009

18,6

 633 216

16,9

 416 526

5,3

2 314 878

2,6

Campingplätze

 

 148 652

-1,0

 503 496

3,5

 242 278

-10,7

 882 017

-7,4

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

 36 300

-0,7

 641 243

-1,2

 171 467

1,7

3 020 127

0,5

 

Insgesamt

 

2 829 934

-0,8

7 574 691

0,5

11 217 697

1,9

29 859 454

0,9

davon aus dem

 

Inland

 

2 202 999

-0,1

6 276 677

1,0

8 662 649

0,9

24 400 146

-0,2

Ausland

 

 626 935

-3,2

1 298 014

-2,0

2 555 048

5,3

5 459 308

5,9

 

davon

 

Oberbayern

 

1 234 162

-2,3

2 986 367

-1,2

5 208 562

3,5

12 486 537

3,1

dar.

München

 

 542 289

2,8

1 116 021

4,5

2 354 619

6,0

4 791 820

8,2

Niederbayern

 

 281 851

7,4

1 163 441

5,9

1 060 769

3,5

4 313 169

1,2

Oberpfalz

 

 168 711

-3,5

 440 154

0,4

 632 455

-1,3

1 634 804

-0,2

Oberfranken

 

 185 751

-1,0

 479 986

-1,0

 626 064

-2,2

1 640 528

-3,8

Mittelfranken

 

 317 519

-3,3

 659 017

-5,5

1 250 350

-0,4

2 581 859

-3,3

dar.

Nürnberg

 

 121 940

-1,5

 212 966

-8,7

 553 465

3,9

1 010 165

-0,6

Unterfranken

 

 248 961

-1,1

 653 416

-0,2

 886 356

0,2

2 343 973

-2,2

Schwaben

 

 392 979

1,8

1 192 310

4,7

1 553 141

1,2

4 858 584

0,8



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im Mai 2013“ (Bestellnummer: G41003). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.