Auf einen Blick


Pressemitteilung

247/2013/57/B
München, den 27. August 2013

Fast 333 000 Studierende an Bayerns Hochschulen

Rückgang bei Studienanfängern im Studienjahr 2012

Im Wintersemester 2012/13 waren an Bayerns Hochschulen 332 764 junge Menschen immatrikuliert. Das waren 3,9 Prozent mehr als im vorangegangenen Wintersemester. Die Zahl der Studienanfänger im Studienjahr 2012 sank um 16,9 Prozent auf 71 317 Erstimmatrikulierte. Insgesamt waren 32 545 Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Wintersemester 2012/13 eingeschrieben.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren im Wintersemester 2012/13 an den Hochschulen in Bayern 332 764 Studierende immatrikuliert. Damit wurde ein neuer Höchstwert verzeichnet. Gegenüber dem Wintersemester 2011/12 war das ein Anstieg der Studierendenzahlen um 3,9 Prozent. Im Vergleich zum Wintersemester 2002/03 erhöhte sich die Zahl der Studierenden in Bayern gar um 102 330 (+44,4 Prozent). Dabei stieg die Studierendenzahl an wissenschaftlich-künstlerischen Hochschulen mit 32,8 Prozent nicht so stark an wie bei den Fachhochschulen (+74,2 Prozent).

Im Studienjahr 2012 (Sommersemester 2012 und Wintersemester 2012/2013) nahmen in Bayern insgesamt 71 317 junge Frauen und Männer erstmals ein Studium auf. Im Folgejahr nach dem doppelten Abiturjahrgang sank zwar die Zahl der Studienanfänger um 16,9%. Im Vergleich mit dem Studienjahr 2010 (64 749) stieg sie dennoch um 10,1% an.

Insgesamt 32 545 Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren im Wintersemester 2012/13 an bayerischen Hochschulen eingeschrieben. Das waren 6,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der ausländischen Studierenden an allen
Studierenden betrug 9,8 Prozent. Besonders attraktiv waren die Hochschulen in Bayern für Studierende aus China. Der Anteil dieser größten Gruppe unter den international Studierenden lag bei 8,9 Prozent (+9,5 Prozent gegenüber Wintersemester 2011/12), gefolgt von den türkischen (8,8 Prozent, +9,4 Prozent), den österreichischen Studierenden (6,6 Prozent,
+14,2 Prozent) und den Studierenden aus der russischen Föderation (5,1 Prozent, +1,7 Prozent).

5 963 der ausländischen Studierenden belegten im Wintersemester 2012/13 den Studienbereich der Wirtschaftswissenschaften (18,3 Prozent), vor Informatik (2 525; 7,8 Prozent) und dem Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik (2 449, 7,5 Prozent). Die meisten dieser Studierenden (22 555) wählten eine Universität für ihr Studium aus. Im Vergleich zum Wintersemester 2007/08 war ein Anstieg in dieser Hochschulart um 13,3 Prozent zu verzeichnen. An den Fachhochschulen stieg der Anteil im 5-Jahresvergleichszeitraum um 41,9 Prozent an.
9 036 besuchten im Wintersemester 2012/13 eine Fachhochschule und an Kunsthochschulen waren 884 ausländische Studierende vertreten.





Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.