Auf einen Blick


Pressemitteilung

253/2013/35/M
München, den 29. August 2013

Inflationsrate in Bayern im August bei 1,4 Prozent

Obst und Gemüse im August wieder billiger

Im Vergleich zum August des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,4 Prozent erhöht; im Juli hat die Inflationsrate noch bei 1,8 Prozent gelegen. Etwas entspannt hat sich die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln; mit +4,1 Prozent weisen sie aber weiterhin eine überdurchschnittlich hohe Teuerungsrate auf. Im Jahresvergleich sind die Preise für Speisefette und -öle (+14,3 Prozent) besonders kräftig gestiegen. Dabei hat sich insbesondere Butter (+28,5 Prozent) erheblich verteuert. Auch die Preise für Obst (+6,3 Prozent) und Gemüse (+6,7 Prozent) haben sich gegenüber dem Vorjahresmonat überdurchschnittlich erhöht. Deutlich günstiger als im Vorjahr war hingegen Kaffee (-8,8 Prozent). Im Energiebereich hat sich Strom (+13,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr spürbar verteuert, während die Preise für Heizöl (-8,7 Prozent) und Kraftstoffe (-4,8 Prozent) deutlich zurückgingen. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, blieben die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt unverändert. Spürbar zurückgegangen sind im August aber die Preise für Obst (-5,2 Prozent) und Gemüse (-4,8 Prozent). Im Gesamtdurchschnitt wurden Nahrungsmittel binnen Monatsfrist um 0,9 Prozent billiger. Leichte Preisrückgänge waren auch bei Kraftstoffen (-0,3 Prozent) und Heizöl (-1,7 Prozent) zu beobachten.



Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im August 2013 bei +1,4 Prozent; im
vorangegangenen Juli hatte sie +1,8 Prozent betragen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem August des Vorjahres um 4,1 Prozent erhöht. Dabei sind vor allem die Preise für Speisefette und -öle (+14,3 Prozent) überdurchschnittlich gestiegen. Von den Speisefetten und -ölen haben sich insbesondere Butter (+28,5 Prozent) und Olivenöl (+16,0 Prozent) binnen Jahresfrist spürbar verteuert. Auch Obst (+6,3 Prozent) und Gemüse (+6,7 Prozent) waren teurer als im Vorjahr. Die Preise für Kaffee hingegen gingen um 8,8 Prozent zurück.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem August des Vorjahres um 8,7 Prozent gefallen. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein geringfügiger Preisanstieg von 0,8 Prozent zu verzeichnen. Mit 13,0 Prozent sind die Strompreise gegenüber dem August des Vorjahres hingegen besonders kräftig gestiegen. So haben viele Stromanbieter zu Beginn dieses Jahres ihre Preise spürbar angehoben. Kraftstoffe (-4,8 Prozent) waren im August 2013 günstiger als im August des Vorjahres.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem August des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,4 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im August auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Personalcomputer (-11,1 Prozent), DVD- oder Blu-ray-Player (-8,0 Prozent) und digitale Kameras (-8,0 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat blieben die Verbraucherpreise im Gesamtniveau unverändert. Etwas entspannt hat sich im August die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln (-0,9 Prozent). Insbesondere Obst (-5,2 Prozent) und Gemüse (-4,8 Prozent) waren billiger als im Vormonat. Geringfügige Preisrückgänge waren auch bei Kraftstoffen (-0,3 Prozent) und Heizöl (-1,7 Prozent) zu beobachten.



Hinweis
Die Presseinformation zum Berichtsmonat August 2013 enthält vorläufige Ergebnisse.

Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, August 2013 mit Jahreswerten von 2010 bis 2012 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis August 2013 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.