Auf einen Blick

Pressemitteilung

259/2013/53/G
München, den 04. September 2013

Bayerns Fremdenverkehr auch im Juli 2013 wieder im Plus

2,9 Prozent mehr Gästeankünfte und 1,3 Prozent mehr Übernachtungen als im Juli 2012

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung bezifferte sich in den insgesamt rund 12 500 geöffneten Beherbergungsbetrieben (einschl. Campingplätze) in Bayern im Juli 2013 die Zahl der Gästeankünfte auf zusammen fast 3,7 Millionen und die Zahl der Gästeübernachtungen auf zusammen gut 9,8 Millionen. Dies sind 2,9 Prozent mehr Ankünfte und 1,3 Prozent mehr Übernachtungen als im Juli des Vorjahres. Die Zahl der Ankünfte und der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland nahm dabei stärker zu als die Zahl der Ankünfte und der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland (+3,1 Prozent bzw. +1,4 Prozent gegenüber +2,4 Prozent bzw. +0,8 Prozent). Nach den Betriebsarten des Beherbergungsgewerbes unterschieden, verzeichneten die Campingplätze die mit Abstand höchste Zuwachsrate bei beiden Kennziffern (+11,2 Prozent Ankünfte bzw. +9,1 Prozent Übernachtungen). Von den sieben Regierungsbezirken Bayerns erfuhren sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen Schwaben (+5,7 Prozent bzw. +3,7 Prozent) und Unterfranken
(+4,2 Prozent bzw. +3,0 Prozent) das größte Plus.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, verbuchten die beinahe 12 500 geöffneten Beherbergungsbetriebe in Bayern mit zehn oder mehr Betten (einschl. Campingplätze) im Juli 2013 insgesamt fast 3,7 Millionen Gästeankünfte und gut 9,8 Millionen Gästeübernachtungen (+2,9 Prozent bzw. +1,3 Prozent gegenüber Juli 2012). Die meisten dieser Ankünfte und Übernachtungen, nämlich 2,7 Millionen (+3,1 Prozent) bzw. 7,8 Millionen (+1,4 Prozent), entfielen dabei auf Gäste aus dem Inland.

Nach den Betriebsarten des Beherbergungsgewerbes unterschieden, zeigt sich, dass für das positive Gesamtergebnis im Juli 2013 bei den Gästeankünften und den Gästeübernachtungen vor allem die Campingplätze (+11,2 Prozent bzw. +9,1 Prozent) sowie die Jugendherbergen und Hütten (+8,4 Prozent bzw. +5,3 Prozent) mit weit überdurchschnittlichen Zuwächsen verantwortlich waren. Für die gesamte Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen) wurden 1,9 Prozent mehr Ankünfte und 0,8 Prozent mehr Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat festgestellt.

Bei einer regionalen Betrachtung des Fremdenverkehrsergebnisses in Bayern im Juli 2013 nach Regierungsbezirken zeigt sich ein eher heterogenes Bild. Positive Veränderungsraten bei Ankünften und Übernachtungen wiesen jeweils Oberbayern, die Oberpfalz, Mittelfranken, Unterfranken und Schwaben auf, darunter die beiden letztgenannten Regierungsbezirke sogar überdurchschnittliche Zuwächse um +4,2 Prozent bzw. +5,7 Prozent (Ankünfte) sowie
+3,0 Prozent bzw. +3,7 Prozent (Übernachtungen). In Niederbayern stieg die Zahl der Ankünfte (+1,4 Prozent), wogegen die der Übernachtungen abnahm (-0,8 Prozent) und in Oberfranken gingen die Ankünfte etwas zurück (-0,4 Prozent), während sich die Übernachtungen schwach im Plus befanden (+0,2 Prozent).

Von Januar bis Juli 2013 wurden in den bayerischen Beherbergungsbetrieben mit zehn oder mehr Betten (einschl. Campingplätze) insgesamt gut 17,8 Millionen Gästeankünfte
(+1,8 Prozent gegenüber Januar bis Juli 2012) und mehr als 47,2 Millionen Gästeübernachtungen (+0,1 Prozent) erfasst. Auf Gäste aus dem Ausland entfielen dabei knapp 4,3 Millionen Ankünfte (+4,7 Prozent) und fast 9,0 Millionen Übernachtungen
(+4,5 Prozent).

Bayerns Fremdenverkehr im Jahr 2013

- vorläufige Ergebnisse -

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

Juli

Januar bis Juli

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

 

 

Hotels

 

1 624 015

2,0

3 418 941

0,5

8 780 026

3,3

18 647 904

1,9

Hotels garnis

 

 590 258

0,6

1 423 989

-1,0

3 069 491

1,8

7 190 025

0,2

Gasthöfe

 

 449 677

2,3

 922 394

3,1

2 011 144

-1,0

4 237 719

-1,7

Pensionen

 

 172 367

4,4

 536 604

3,6

 826 600

2,2

2 491 679

1,2

Hotellerie zusammen

 

2 836 317

1,9

6 301 928

0,8

14 687 261

2,3

32 567 327

1,0

Jugendherbergen und Hütten

 

 150 339

8,4

 312 257

5,3

 578 569

3,2

1 327 889

1,1

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

 160 093

2,3

 517 304

-2,6

 954 604

-0,7

2 859 024

-2,3

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

 140 881

-0,1

1 001 296

-0,8

 655 604

2,3

3 881 723

-0,6

Campingplätze

 

 339 652

11,2

1 007 959

9,1

 712 635

-7,1

2 265 118

-8,2

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

 39 027

5,2

 671 057

-0,4

 243 442

2,4

4 316 119

0,1

 

Insgesamt

 

3 666 309

2,9

9 811 801

1,3

17 832 115

1,8

47 217 200

0,1

davon aus dem

 

Inland

 

2 655 758

3,1

7 768 972

1,4

13 541 383

0,9

38 248 366

-0,9

Ausland

 

1 010 551

2,4

2 042 829

0,8

4 290 732

4,7

8 968 834

4,5

 

davon

 

Oberbayern

 

1 644 652

2,9

4 088 074

0,7

8 195 653

3,5

19 749 039

2,0

dar.

München

 

 617 203

0,4

1 251 382

-2,3

3 526 051

5,1

7 173 809

5,9

Niederbayern

 

 307 331

1,4

1 279 183

-0,8

1 608 666

1,2

6 574 637

-1,0

Oberpfalz

 

 209 324

2,1

 551 812

1,2

1 005 896

-1,6

2 599 133

-1,3

Oberfranken

 

 217 542

-0,4

 533 674

0,2

1 024 032

-2,4

2 610 964

-3,9

Mittelfranken

 

 412 412

1,7

 827 968

1,4

2 002 167

-0,2

4 079 405

-2,9

dar.

Nürnberg

 

 145 012

-2,6

 246 934

-1,9

 828 739

1,9

1 485 206

-1,6

Unterfranken

 

 303 197

4,2

 746 052

3,0

1 453 944

0,7

3 740 901

-1,1

Schwaben

 

 571 851

5,7

1 785 038

3,7

2 541 757

2,0

7 863 121

0,4



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im Juli 2013“
(Bestellnummer: G41003). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.