Auf einen Blick

Pressemitteilung

261/2013/53/G
München, den 06. September 2013

Umsatz im bayerischen Großhandel um gut drei Prozent unter Vorjahresniveau

Weniger Vollzeitbeschäftigte, aber mehr Teilzeitbeschäftigte im ersten Halbjahr 2013

Laut einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung sank der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 3,2 Prozent und real um 3,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,5 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent ab- und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 2,8 Prozent zunahm. Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen ging der Umsatz nominal um 3,5 Prozent zurück (real: -2,9 Prozent). Im Großhandel mit Konsumgütern verringerte sich der Umsatz in aktuellen Preisen um 3,2 Prozent
(real: 5,0 Prozent). Ausgleichend wirkte die Handelsvermittlung, hier stieg der Umsatz nominal um 3,6 Prozent (real: +3,0 Prozent).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, ging der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) nach vorläufigen Ergebnissen zur Jahreshälfte 2013 gegenüber dem Vorjahreswert nominal um 3,2 Prozent und real um 3,7 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,5 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent sank und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 2,8 Prozent zunahm.

Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) verringerte sich der nominale Umsatz um 3,5 Prozent und der reale Umsatz um 2,9 Prozent. Im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) ging der nominale Umsatz um 3,2 Prozent zurück (real: -5,0 Prozent).

Mit Ausnahme der Handelsvermittlung (nominal: +3,6 Prozent; real: +3,0 Prozent), des Großhandels mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren
(nominal: +7,7 Prozent; real: +0,2 Prozent) sowie des Großhandels ohne ausgeprägten Schwerpunkt (nominal: +2,4 Prozent; real: -0,1 Prozent) lagen nominaler und realer Umsatz in allen Wirtschaftsgruppen des Großhandels unter dem Vorjahresstand.


Umsatz und Beschäftigte der Handelsvermittlung und des Großhandels in Bayern im ersten Halbjahr 2013

- Vorläufige Ergebnisse -

 

Wirtschaftszweig

Januar bis Juni

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real*)

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum in %

 

Handelsvermittlung und Großhandel insgesamt

 

-3,2

-3,7

0,5

-0,3

2,8

 

dav.

Handelsvermittlung

 

3,6

3,0

4,4

4,9

3,8

 

Großhandel (mit)

 

   landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren

 

7,7

0,2

2,3

-0,2

6,4

   Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren

 

-1,3

-4,5

0,6

0,1

2,5

   Gebrauchs- und Verbrauchsgütern

 

-5,5

-5,9

0,3

-0,4

2,3

   Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik

 

-3,8

-2,5

-13,1

-13,8

-6,8

   sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör

 

-3,1

-4,6

5,1

5,1

4,9

   Sonstiger Großhandel

 

-5,2

-3,0

1,3

0,9

3,2

   ohne ausgeprägten Schwerpunkt

 

2,4

-0,1

2,9

2,8

3,2

 

Großhandel zusammen (ohne Handelsvermittlung)

 

-3,4

-3,9

0,1

-0,6

2,6

 

dav.

mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen**)

 

-3,5

-2,9

-0,6

-1,3

2,8

mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel)

 

-3,2

-5,0

0,7

0,1

2,5

__________________

 

*) In Preisen des Jahres 2005. - **) Produktionsverbindungshandel.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Kraftfahr-zeughandel und Großhandel im Juni 2013“ (Bestellnummer: G1200C). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/ als Datei kostenlos heruntergeladen werden.
Die nachgewiesenen vorläufigen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus verspäteten Mitteilungen der befragten Unternehmen. Mit dem Berichtsmonat September 2012 wurde die monatliche Großhandelsstatistik von einer Stichprobenerhebung in eine Vollerhebung im Mixmodell überführt. Beim Mixmodell werden große Unternehmen direkt befragt, während Angaben zum Umsatz und zur Anzahl der Beschäftigten der übrigen Unternehmen die Finanzverwaltungen und die Bundesagentur für Arbeit liefern.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.