Auf einen Blick

Pressemitteilung

280/2013/35/M
München, den 27. September 2013

Inflationsrate in Bayern im September bei 1,4 Prozent

Butter um fast 25 Prozent teurer als im Vorjahr

Im Vergleich zum September des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,4 Prozent erhöht; im August hat die Inflationsrate ebenfalls bei 1,4 Prozent gelegen. Überdurchschnittliche Teuerungsraten weisen weiterhin Nahrungsmittel (+4,7 Prozent) auf. Am stärksten haben sich die Preise für Obst (+9,4 Prozent) sowie Speisefette und -öle (+10,2 Prozent) erhöht. Dabei hat sich insbesondere Butter (+24,5 Prozent) erheblich verteuert. Deutlich günstiger als im Vorjahr war hingegen Kaffee (-10,4 Prozent). Im Energiebereich hat sich Strom (+13,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr spürbar verteuert, während die Preise für Heizöl (-4,1 Prozent) und Kraftstoffe (-6,3 Prozent) deutlich zurückgingen. Kräftige Preisnachlässe sind zudem weiterhin bei hochwertigen technischen Produkten zu beobachten. So waren beispielsweise Personalcomputer (-9,6 Prozent) oder auch DVD-Recorder (-7,7 Prozent) deutlich günstiger als im Vorjahr. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, haben sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,1 Prozent erhöht. Spürbar gestiegen sind im September die Preise für Heizöl (+5,2 Prozent); Kraftstoffe (+0,8 Prozent) haben sich nur leicht verteuert. Aus saisonalen Gründen haben sich Pauschalreisen (-11,4 Prozent) im September indessen deutlich verbilligt.

Verbraucherpreisindex für Bayern (2010 = 100) Verbraucherpreisindex für Bayern (2010 = 100)

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im September 2013 bei +1,4 Prozent; im vorangegangenen August hatte sie ebenfalls bei +1,4 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem September des Vorjahres um 4,7 Prozent erhöht. Dabei sind vor allem die Preise für Speisefette und -öle (+10,2 Prozent) überdurchschnittlich gestiegen. Von den Speisefetten und -ölen haben sich insbesondere Butter (+24,5 Prozent) und Olivenöl (+19,0 Prozent) binnen Jahresfrist spürbar verteuert.

Auch Obst (+9,4 Prozent) und Gemüse (+6,4 Prozent) waren teurer als im Vorjahr. Die Preise für Kaffee hingegen gingen um 10,4 Prozent zurück.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem September des Vorjahres um 4,1 Prozent gefallen. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein geringfügiger Preisanstieg von 0,5 Prozent zu verzeichnen. Mit 13,0 Prozent sind die Strompreise gegenüber dem September des Vorjahres hingegen besonders kräftig gestiegen. So haben viele Stromanbieter zu Beginn dieses Jahres ihre Preise spürbar angehoben. Kraftstoffe (-6,3 Prozent) waren im September 2013 günstiger als im September des Vorjahres.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem September des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,3 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im September auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a.
Personalcomputer (-9,6 Prozent), DVD- oder Blu-ray-Player (-8,7 Prozent) und
DVD-Recorder (-7,7 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,1 Prozent erhöht. Aus saisonalen Gründen sind dabei die Preise für
Pauschalreisen (-11,4 Prozent) deutlich zurückgegangen. Spürbar gestiegen sind im September die Preise für Heizöl (+5,2 Prozent). Kraftstoffe (+0,8 Prozent) haben sich indessen nur geringfügig verteuert. Leicht gestiegen sind auch die Preise für Obst (+1,7 Prozent), während Gemüse (-1,9 Prozent) etwas billiger wurde.


Hinweis
Die Presseinformation zum Berichtsmonat September 2013 enthält vorläufige Ergebnisse.

Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, September 2013 mit Jahreswerten von 2010 bis 2012 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis September 2013 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.