Auf einen Blick


Pressemitteilung

284/2013/36/E
München, den 01. Oktober 2013

Stromerzeugung bayerischer Industriebetriebe im Jahr 2012 um 5,8 Prozent über Vorjahresniveau

Wärmeerzeugung bleibt stabil

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, wurden in 51 bayerischen Industriebetrieben im Jahr 2012 netto 3,9 Millionen MWh (Megawattstunden) Strom und 9,8 Millionen MWh Wärme erzeugt. Die Stromproduktion des Vorjahres wurde damit um 5,8 Prozent übertroffen, bei der Produktion von Wärme wurde das Vorjahresniveau nahezu erreicht (-0,4 Prozent). Bedeutendster Energieträger war Erdgas.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, haben im Jahr 2012 die 51 bayerischen Industriebetriebe, deren Stromerzeugungsanlagen eine Engpassleistung elektrisch von im Allgemeinen einem Megawatt (MW) oder mehr aufweisen, netto 3,9 Millionen MWh (Megawattstunden) Strom erzeugt; das ist ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Des Weiteren wurden 9,8 Millionen MWh (-0,4 Prozent) Wärme produziert, davon der Großteil (9,4 Millionen MWh) in Kraft-Wärme-Kopplung. Sowohl Strom- als auch Wärmeerzeugung dienten primär der Eigenversorgung.

Diese bayerischen Industriebetriebe stellen damit – neben den Anlagen der allgemeinen Versorgung – eine wichtige Säule der Strom- und Wärmeproduktion in Bayern dar.

Betrachtet man die zur industriellen Stromerzeugung eingesetzten Energieträger, steht Erdgas (inklusive Erdölgas) mit 2,8 Millionen MWh bzw. einem Anteil von 72,2 Prozent an vorderster Stelle. Erneuerbare Energieträger, und hier in erster Linie Wasserkraft und Biomasse, rangierten mit 0,7 Millionen MWh bzw. einem Anteil von 18,4 Prozent an der industriellen Gesamterzeugung an zweiter Stelle.

Bei der Erzeugung von Wärme wurde mit 6,6 Millionen MWh ebenfalls vor allem Erdgas (inklusive Erdölgas) eingesetzt, was einem Anteil an der gesamten Nettowärmeerzeugung dieser Industriebetriebe von 67,0 Prozent entsprach.


Die Ergebnisse stammen aus der Erhebung über „Stromerzeugungsanlagen 2012“, in der ausschließlich Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden befragt wurden, deren Stromerzeugungsanlagen eine Engpassleistung elektrisch von im Allgemeinen einem Megawatt (MW) oder mehr aufweisen.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.