Auf einen Blick

Pressemitteilung

297/2013/53/G
München, den 15. Oktober 2013

Bayerns Einfuhren im Juli mit zweistelligem Plus

Exporte um sechs Prozent gestiegen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im Juli 2013 Waren im Wert von 15,3 Milliarden Euro, 6,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, und importierte Waren im Wert von 13,5 Milliarden Euro (+11,6 Prozent). 51,3 Prozent der Ausfuhren wurden in die
EU-Länder versandt (Einfuhren: 56,3 Prozent), davon gingen wiederum 33,2 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 36,8 Prozent). Die USA, China und Österreich waren die wichtigsten Bestimmungsländer für bayerische Ausfuhren, Österreich, China und Italien waren wiederum die wichtigsten Ursprungsländer der bayerischen Einfuhren. Die höchsten Exporterlöse erzielte Bayerns Wirtschaft mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (3,4 Milliarden Euro; +8,4 Prozent), wichtiges Importgut war „Erdöl und Erdgas“ (1,9 Milliarden Euro; +101,9 Prozent). – Von Januar bis Juli 2013 nahmen die bayerischen Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,0 Prozent auf 98,8 Milliarden Euro zu, die Importe stiegen um 2,7 Prozent auf 86,9 Milliarden Euro.

Die Exporte der bayerischen Wirtschaft beliefen sich nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Juli 2013 auf über 15,3 Milliarden Euro, dies sind 6,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Waren im Wert von fast 7,9 Milliarden Euro verkaufte Bayerns Wirtschaft in die EU-Mitgliedsstaaten (+9,1 Prozent), darunter gingen Waren im Wert von annähernd 5,1 Milliarden Euro (+4,9 Prozent) in die Euro-Länder. Zeitgleich wurden Waren im Wert von rund 13,5 Milliarden Euro (+11,6 Prozent) importiert, wobei Waren im Wert von nahezu 7,6 Milliarden Euro (+4,9 Prozent) aus den Ländern der Europäischen Union bezogen wurden. Aus den Ländern der Euro-Zone wurden Waren im Wert von knapp
5,0 Milliarden Euro (+4,7 Prozent) nach Bayern geliefert.

Bayerns Wirtschaft exportierte im Juli 2013 in fünf Bestimmungsländer Waren im Wert von über einer Milliarde Euro. Es waren dies die USA (1,8 Milliarden Euro; +2,2 Prozent),
China (1,4 Milliarden Euro; +7,2 Prozent), Österreich (1,2 Milliarden Euro; +0,3 Prozent),
das Vereinigte Königreich (1,1 Milliarden Euro; +30,5 Prozent) und Frankreich
(1,1 Milliarden Euro; +11,0 Prozent). Die wichtigsten Ursprungsländer bayerischer Importe waren Österreich (1,4 Milliarden Euro; +4,2 Prozent), China (1,0 Milliarden Euro; -3,8 Prozent), Italien (1,0 Milliarden Euro; +6,0 Prozent), die USA (0,9 Milliarden Euro; +20,6 Prozent) und die Tschechische Republik (0,8 Milliarden Euro; +9,2 Prozent).

21,9 Prozent der Exporterlöse erzielte die bayerische Wirtschaft im Juli 2013 mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (3,4 Milliarden Euro; +8,4 Prozent), 16,4 Prozent mit „Maschinen“ (2,5 Milliarden Euro; +3,5 Prozent) und 7,5 Prozent mit „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“
(1,2 Milliarden Euro; +11,0 Prozent). An den Importen hatten “Erdöl und Erdgas“ einen Anteil von 13,9 Prozent (1,9 Milliarden Euro; +101,9 Prozent), „Maschinen“ von
9,0 Prozent (1,2 Milliarden Euro;-9,5 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ von 7,8 Prozent (1,1 Milliarden Euro;
+13,6 Prozent).

In den ersten sieben Monaten 2013 exportierte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von knapp 98,8 Milliarden Euro, 2,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, und importierte Waren im Wert von rund 86,9 Milliarden Euro (+2,7 Prozent).


Der Außenhandel Bayerns im Juli und im Jahr 2013

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Juli

Europa

9 356 893

8,1

9 041 600

5,8

dar.

EU-Länder (EU 28)

7 859 714

9,1

7 595 173

4,9

dar.

Euro-Länder

5 092 713

4,9

4 972 045

4,7

dar.

Frankreich

1 110 734

11,0

 545 670

-1,1

Italien

 950 885

7,3

 964 202

6,0

Österreich

1 155 603

0,3

1 356 325

4,2

Vereinigtes Königreich

1 117 667

30,5

 435 182

4,0

Tschechische Republik

 462 019

11,1

 834 450

9,2

Afrika

 293 608

-7,8

 556 357

92,0

Amerika

2 401 340

2,5

1 057 545

13,8

dar.

USA

1 773 553

2,2

 897 290

20,6

Asien

3 112 261

4,0

2 832 347

22,3

dar.

Volksrepublik China

1 417 857

7,2

1 047 631

-3,8

Australien-Ozeanien

 151 370

6,0

 11 396

-5,6

Verschiedenes*)

 1 265

x

-

x

 

Insgesamt

 

15 316 738

6,0

13 499 244

11,6

Januar bis Juli

Europa

62 145 803

2,2

58 993 977

2,5

dar.

EU-Länder (EU 28)

53 066 071

2,5

50 170 364

4,5

dar.

Euro-Länder

35 262 370

1,0

32 538 647

4,1

dar.

Frankreich

7 115 011

5,6

3 670 448

-4,0

Italien

6 255 184

-3,8

6 211 868

-1,5

Österreich

7 728 044

-3,6

8 802 316

2,4

Vereinigtes Königreich

6 527 609

11,3

3 121 783

17,6

Tschechische Republik

3 002 484

3,6

5 522 676

1,9

Afrika

1 931 379

3,7

3 950 333

12,7

Amerika

14 462 531

6,8

6 913 282

2,6

dar.

USA

10 553 883

4,7

5 744 113

4,1

Asien

19 263 903

-1,9

16 961 207

1,7

dar.

Volksrepublik China

8 914 105

-3,6

6 514 403

-9,8

Australien-Ozeanien

 967 145

0,5

 85 978

-8,4

Verschiedenes*)

 9 766

-31,5

-

x

 

Insgesamt

 

98 780 526

2,0

86 904 777

2,7

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Juli 2013“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.