Auf einen Blick


Pressemitteilung

314/2013/43/L
München, den 28. Oktober 2013

Zahl der Versorgungsempfänger um 1,9 Prozent gestiegen

Gut die Hälfte der neuen Pensionsempfänger kommen aus dem Schuldienst

Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaats Bayern belief sich am 1. Januar 2013 auf 120 918 Personen. Von den 5 233 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaates zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 1 750 Frauen. 46,1 Prozent der Neuzugänge schieden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung mit Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven Dienst aus, von den Lehrern sogar 53,9 Prozent. 2 770 bzw. 52,9 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig.

Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaats Bayern belief sich am 1. Januar 2013 auf 120 918 Personen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Versorgungsempfänger um 2 271 Personen bzw. 1,9 Prozent gegenüber dem 1. Januar 2012 gestiegen. Diese Zunahme setzt sich zusammen aus 5 233 Neuzugängen und 2 962 „Abgängen“ (fast ausschließlich durch Tod). Im zurückliegenden Zehnjahreszeitraum nahm die Zahl der Versorgungsempfänger um 30,0 Prozent zu.

Von den Versorgungsempfängern waren 91 882 Personen Ruhegeldempfänger. Ihre Zahl hat wie auch in den Jahren zuvor zugenommen, und zwar um 2 295 Personen bzw. 2,6 Prozent, während die Zahl der Empfänger von Witwen- bzw. Witwergeld mit einer Zunahme um zehn Personen auf 26 456 in etwa konstant geblieben ist. Sogar leicht rückläufig war die Zahl der Empfänger von Waisengeld, und zwar um 34 Personen bzw. 1,3 Prozent auf 2 580 Waisengeldbezieher.

Von den 5 233 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaats zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 1 750 Frauen. 46,1 Prozent der 2012 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem aktiven Erwerbsleben aus. Weitere 16,6 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig pensioniert. 11,4 Prozent schieden auf eigenen Antrag nach dem 60. Lebensjahr (jedoch vor dem 63. Lebensjahr) und 12,1 Prozent nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) aus dem Berufsleben aus. 11,5 Prozent wurden aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

2 770 bzw. 52,9 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig. Hiervon schieden 19,5 Prozent vorzeitig aufgrund von Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus. Weitere 26,6 Prozent quittierten den Dienst auf eigenen Antrag nach dem 60. bzw. 63. Lebensjahr und 53,9 Prozent schieden durch das Erreichen der Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus dem Dienst aus.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.